Believe – Garrett Leigh

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Verlag: Fox Love Press
VÖ:
 06/2018

Genre: Contemporary 
Seitenanzahl/Print: 229
Serie: Skins (3)

Meine Bewertung:
5 von 5 Regenbögen

Jevon lebt seit Jahren in seinem Schrank und hat keine Ahnung, wie er seine Sexualität entdecken und erleben soll. Groß sind seine Unsicherheiten und Zweifel. Eines Nachts lernt er den Rettungssanitäter Rhys kennen. Sexuell aufgeschlossen; vielleicht schon übersättigt und gelangweilt. Rhys kennt alles und hat viel ausprobiert. Doch emotional ist er eine Katastrophe. Und doch gelingt es ihm eine Verbindung zu dem scheuen und unschlüssigen Jevon herzustellen.

Jedoch trennen sich ihre Wege auch schon wieder nach einer Nacht und sie glauben nicht einander wiederzusehen. Doch ein Einsatz mit dem Rettungshubschrauber bringt Rhys etwas später wieder in Jevons Nähe. Dieser arbeitet für eine gemeinnützige und soziale Organisation, die sich um Flüchtlingskinder kümmert. Sein Verbleib in England ist absehbar, dann wird Jevon wieder ins Ausland gehen um dort den Geflüchteten beizustehen. Rhys und Jevon wissen also, dass ihre Zeit begrenzt ist und dass sie auch kein perfektes Paar sind. Sie sind zwei angeknackste Persönlichkeiten, die erst zueinander, aber auch zu sich selbst finden müssen.

Grandios. Einfach nur grandios. Anders kann ich diese Geschichte nicht beschreiben. Jevon und Rhys sind sehr unterschiedlich und wirken wie Gegenpole. Doch Garrett Leigh hat ihre Geschichte großartig geschrieben und schafft es den Leser auf eine sehr emotionale und nachdenkliche Reise mitzunehmen.

Beide Helden sind ausgezeichnet charakterisiert und beschrieben. Ihre Eigenheiten, Unsicherheiten und Bedürfnisse und Sehnsüchte, aber auch ihre Verhaltensmuster und manchmal die Unfähigkeit sich von alten Gewohnheiten zu lösen, sind sehr intensiv beschrieben. Gleichzeitig gibt es aber auch diesen Nebenstrang, der sich um die Flüchtlingsbewegung der letzten Jahre dreht. Sensibel beschreibt die Autorin die Umstände, in denen die Flüchtlinge in Griechenland leben. Wie hilflos und wütend sich die Helfer diesen tragischen Momenten stellen müssen.

Einfach nur großartig und mitreissend, auch wenn die Helden es sich selbst und manchmal auch ihrer Umwelt nicht einfach machen. Doch es lohnt sich und es gibt auch ein Wiedersehen mit den Helden der letzten Bände.

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