Bossy – N.R. Walker

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VÖ: 03/2021
Genre: Contemporary
Seitenanzahl/Print: 277

Meine Bewertung:
5 von 5 Regenbögen

Nach zwei Jahren im Ausland kehrt Bryson Schroeder zurück in die Heimat und zurück zu den Erwartungen seines Vaters. Doch Bryson ist sich nun sicher, dass er nicht das Imperium seines Vaters übernehmen möchte. Und er hat auch schon eine Idee für ein eigenes Geschäft. Vielleicht auch ein kleines Imperium. Doch Bryson überhastet nichts und bereitet sich gut vor. Egal wie sehr ihm sein erfolgreicher Vater auch im Nacken sitzt. Privat hat Bryson es lieber ohne Verpflichtungen und ohne Bindungen. Und es fällt ihm auch nicht schwer Gesellschaft für eine Nacht aufzutreiben.

Auch Michael Piersen legt keinen Wert auf enge Bindungen und Erwartungen. Auch er zieht es vor als Single durchs Leben - oder auch durch die Nacht - zu ziehen. Beruflich könnte es für ihn nicht besser laufen. Michael ist ein erfolgreicher Unternehmensmakler und hat noch große Pläne. Die hat er auch mit dem Fremden, den er eines Nachts in einem Club aufgabelt und mit zu sich nach Hause nimmt. Eine aufregende Begleitung für die Nacht.

Doch es bleibt nicht bei dieser einen Nacht, auch wenn sie keine Details über sich selbst austauschen. Sie kennen nicht einmal ihre Namen und dabei soll es auch bleiben ....

Die Geschichten von N.R. Walker sind einfach schön zu lesen. Die Autorin kommt ohne übertriebenes Drama aus und kann sich auf Humor, Witz und Charme freuen. So ist es auch bei der Geschichte von Michael und Bryson. Zwei, die sich nicht gesucht und doch gefunden haben. Früher oder später laufen sie sich auch außerhalb 'ihrer' Zeiten entgegen und dann kommt Brysons Identität ans Tageslicht. Nicht ganz unproblematisch für Michael, der dadurch dann beruflich ein paar Probleme bekommt.

Doch auch bei Bryson läuft es nicht immer glatt. Ja, er ist jung und erfolgreich. Er hat Geld und ist ambitioniert. Aber er muss sich auch mit einem sehr fordernden Vater auseinandersetzen. Dieser will vielleicht nur das Beste für seinen Sohn, übersieht jedoch, dass Bryson aus einem völlig anderen Holz geschnitzt ist. Und das was für seinen Vater damals funktioniert hat, ist nicht das war Bryson für sich will.

Natürlich gibt es nach einigen Verwicklungen und auch unschönen Worten ein Happy End. Aber nichts anderes hat man erwartet und so empfehle ich dieses Buch sehr, sehr gern.

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