Chasing the Dream – Andrew Grey

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Verlag: Dreamspinner
VÖ: 07/2016
Genre: Contemporary
Seitenanzahl/Print: 183

Meine Bewertung:
4.5 von 5 Regenbögen

Golden Boy Brian Paulson fällt nacht dem Tod seines Großvaters tief. Plötzlich ist sein unbeschwertes Leben vorbei, denn sein Trust ist eingefroren, seine Kreditkarten gesperrt und seine Wohnung und das Auto fort. Plötzlich landet er auf der Strasse und das Vermächtnis seines reichen Großvaters schickt ihn auf eine unerwartete Reise.

Cade McAllister hingegen hatte es noch nie leicht. Seine alleinerziehende Mutter ist in Gelddingen nicht sehr geschickt und sein älterer, behinderter Bruder bedarf einer besonderen Fürsorge, die eben viel Geld kostet. Aber Cade gibt nicht auf um Philip ein gutes und würdevolles Leben zu ermöglichen.

Brians und Cades Wege kreuzen sich unerwartet. Zwei Mal. Und einmal hilft Brian Cade aus einer gefährlichen Situation und dann ist es Cade, der sich bei Brian erkenntlich zeigt und ihm in seiner dunkelsten Stunde hilft. Denn plötzlich merkt Brian, wie vergänglich und oberflächlich seine Freundschaften und bisher gelebtes Leben eigentlich waren. In seiner grössten Not ist er auf die Hilfe eines völlig Fremden angewiesen.

Der Plot ist scheinbar sehr vorhersehbar, doch dieses mal hat Andrew Grey auf die schnelle Liebe und einen zu einfachen Plot verzichtet. Brian ist wirklich ein richtig verwöhnter Balg, der es nie nötig hatte zu arbeiten. Doch nachdem er ohne Geld auf der Straße landet, muss er sich mit diesem Thema beschäftigen. Und er verrichtete niedere Dienste, die ihm nicht einmal im Traum eingefallen werden.

An seiner Seite befinden sich die Anwältin Lydia, die das Testament von Brians Großvater verwaltet und eben Cade, der Brian ein Dach über den Kopf verschafft und der schon bald zu einem Freund wird. Im Laufe des Zusammenlebens lernen sie sich kennen und Brian erkennt wie verschwendet sein Leben bisher war und wie schwer das Leben des 'einfachen' Mannes eigentlich ist; mit welchen Problemen Menschen wie Cade und seine Familie kämpfen müssen.

Natürlich verläuft nicht alles glatt und Brian hat so seine Momente. Jedoch ist er von der Situation einfach überfordert und auch frustriert. Die Schnitzeljagd, auf die ihn sein Großvater schickt und all die Videobotschaften, die er über sich 'ergehen' lassen muss, öffnen ihm jedoch die Augen und seine 'Wandlung' ist durchaus glaubwürdig  beschrieben.

Cade hingegen ist nicht die Prinzessin, die am Ende gerettet werden muss, auch wenn es natürlich ein typisches Happy End gibt. Er darf seinen starken Charakter behalten und eben auch mal beleidigt und verletzt reagieren wenn Brian in seiner Gedankenlosigkeit mal wieder über die Stränge geschlagen hat.

Die Geschichte mochte ich sehr gern und dieses Mal hat Andrew auf zu schwülstige Handlungsstränge und zuviel an Sex verzichtet. Er hat die Helden gut charakterisiert und ihnen Tiefe, Herzlichkeit und Profil gegeben.

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