Deadly Lover – Jocelynn Drake

Deadly Lover - Jocelynn Drake

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VÖ: 03/2021
Genre: Romantic Suspence
Seitenanzahl/Print: 354
Serie: Exit Strategy (1)


Meine Bewertung:
4.5 von 5 Regenbögen

Justin Mallory arbeitet grundsätzlich alleine. Bei seinem Berufsbild ist das nicht ungewöhnlich, denn Justin ist ein Attentäter. Inzwischen ist er so gut und hat einen gewissen Ruf, dass er sich seine Aufträge sehr sorgfältig aussuchen kann. Dabei kann er auch auf seine Betreuerin zurückgreifen, die ihm die für ihn passenden Aufträge vermittelt. Allerdings soll Justin jedoch nun einen Auftrag übernehmen, bei dem er mit einem weiteren Attentäter zusammenarbeiten soll.

Von der bevorstehenden Zusammenarbeit mit Justin ist der Killer Gabriel Prescott wenig begeistert. Doch die Auftragssumme ist dieses Ärgernis durchaus wert und der wortkarge und distanzierte Mann lässt sich auf diese Partnerschaft ein. Justin erscheint ihm erst als Clown, den er nicht recht ernst nehmen kann. Doch schnell überzeugt Justin ihn von seinen Fähigkeiten und seinem Geschick. Die Umständen erfordern mehr als nur eine Zusammenarbeit und plötzlich finden sich die beiden Männer auf engstem Raum wieder; müssen sich ein Haus teilen. Und das führte zu unerwarteten und auch unerwünschten Entwicklungen ....

Justin und Gabriel sind zusammen einfach großartig. Die Chemie und die Dynamik zwischen ihnen hat mich sofort gefangen und überzeugt. Sie sind beides Männer mit Geheimnissen. Gefährlichen Geheimnissen und einer düsteren Vergangenheit, die immer wieder in die Gegenwart spielt. Vor allem Gabriel ist nicht nur gefährlich, sondern lebt auch ständig in der Gefahr von seiner eigenen Verwandtschaft eliminiert zu werden. Die beiden Assassin kommen sich näher und zwischen ihnen entstehen Gefühlen, die sie beide nicht wollen. Und mit denen sie erstmal auch gar nicht umgehen können.

Der Crime-Plot zieht sich natürlich durch das ganze Buch und war für mich nachvollziehbar. Jedoch gab es ein paar Unstimmigkeiten im Plot selbst, für die ich eben einen halben Punkt in der Bewertung abgezogen habe. Die Helden an sich waren für mich gut beschrieben und es gibt auch jede Menge prickelnde Szenen, die wirklich gut geschrieben und passend platziert wurden. Am Ende der Geschichte bleiben viele Frage offen und es ist auch klar, dass ihre Geschichte noch nicht auserzählt ist.