Der Inselarzt – Sue Brown

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Verlag: Dreamspinner
VÖ: 03/2018
Genre: Contemporary
Seitenanzahl/Print: 202
Serie: Island Medics (1)

Meine Bewertung:
4 von 5 Regenbögen

Jeff Martin liebt das Leben als Arzt auf der Insel Wight. Es gibt auch viel zu tun und die Patienten mögen und schätzen ihn. Das ist auch der Grund, dass er seine Homosexualität lieber verschweigt. Zu groß ist die Angst auf Widerstand zu treffen. Doch dann trennt er sich von seinem untreuen Freund Tris, den er jedes Wochenenede in Manchester besucht hat.

Der Urenkel einer lieben Patienten nimmt sich seiner an, als er niedergeschlagen auf der Fähre zurück auf die Insel Wight fährt. Cameron Gillard ist ein Inselgewächs, Automechaniker und lebt offen schwul. Mit Anfeindungen kann er umgehen, doch er hat einen großen Freundeskreis von Gleichgesinnten. Schon länger hat Cameron ein Auge auf den zugeknöpften Arzt geworfen. Doch jetzt erst kommt die Gelegenheit und die will Cameron ergreifen.

Cameron zeigt Jeff ein ganz neues Leben; holt ihn aus der Deckung heraus und stellt ihm seine Freunde vor. Jedoch ist nicht alles eitel Sonnenschein. Denn Cameron hält Jeff aus einem Teil seines Lebens heraus und schämt sich auch irgendwie für seinen gesellschaftlichen Status. Wobei Jeff immer klar macht, dass ihm das völlig egal ist und kontert mit seiner eigenen, bescheidenen Kindheit.

Der Inselarzt ist eine typische Sue Brown Geschichte. Man kriegt was man sich erwartet. Simpel, witzig, manchmal ein wenig haarsträubend und sexy. Die Geschichte ist sehr einfach erzählt und es gibt nur wenige Überraschungen. Als jedoch Tris, der Ex, wieder auftaucht, kommt es zu Konflikten, Mißverständnissen und Herzeleid. Ja, das war okay. Aber das hätte man auch ein wenig anders lösen können. Da war Cameron dann doch ein wenig zu forsch und zu kopflos. Aber gut, das war der einzige Makel in dieser Geschichte.

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