Four Ever – Sloane Kennedy

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VÖ: 01/2019
Genre: Erotic Romance
Seitenanzahl/Print: 357

Meine Bewertung:
3.5 von 5 Regenbögen

Zak und Killian scheinen sich ihren Lebenstraum aufgebaut zu haben. Doch in der Beziehung zwischen dem ehemaligen Cop und dem Krankenpfleger verlaufen feine Risse, die diese Beziehung gefährden. Beide hadern sie mit schlechtem Gewissen, Dämonen der Vergangenheit und der Angst den Partner zu verlieren, weil man ihm nicht gerecht wird.

Da bringt Killian einen weiteren 'Streuner' mit nach Hause. Überraschend und dieses Mal ist es ein Mensch und kein Tier, das ein neues Heim, Hilfe und Geborgenheit braucht. Der junge Noah ist zutiefst verstört, verängstigt und spricht nicht. Doch er hat keinen Platz an dem er gehen kann und sein Bruder liegt schwerverletzt und zusammengeschlagen im Krankenhaus, wo Killian arbeitet. Sofort fühlen sich Zak und Killian für den jungen Mann verantwortlich und versuchen zu helfen. Doch auch sein Bruder braucht Hilfe und auch Liam kommt irgendwann - wenn auch nicht freiwillig - in diesen Haushalt.

Die sowieso schon brüchige Beziehung von Killian und Zak gerät immer mehr ins Wanken. Liam und Noah sind noch so jung und doch halten sie ihnen einen Spiegel vor; beginnen ihr Handeln, ihre Träume und Gefühle zu hinterfragen. Doch Noah und Liam gehen ihnen auch in anderer, viel gefährlicherer, Art und Weise unter die Haut.

Sloane Kennedy und ich haben ein sehr schwieriges Verhältnis. Und leider ist auch diese Geschichte wieder schwere Kost, die aber auch nicht immer leicht zu durchschauen ist. Dabei wäre der Grundplot wirklich gut und spannend. Anstrengend wird es ob der vielen Dramen, Dämonen und Probleme, die jeder einzelne dieser Männer mit sich herum schleppt. Ja, Probleme sind ja gut und schön. Aber hier ist es ein fast Zuviel.

Killian und Zak hadern mit sich und ihrer Beziehung. Zak hat ständig ein schlechtes Gewissen Killian vor einigen Jahren vor eine schwerwiegende Entscheidung gestellt zu haben. Killian hingegen kämpft noch immer gegen seine Alkoholsucht und seinem eigenen schlechten Gewissen. Liam und Noah hingegen sind gar keine richtigen Brüder und ihre Gefühle füreinander sind auch alles andere als brüderlich. Doch darüber zu sprechen scheint völlig unmöglich.

Das ist die Ausgangslage und ja, ich habe mich doch durchgekämpft. Dabei sind die Helden wirklich interessant, spannend und auch liebenswert beschrieben. Sie haben es alle nicht einfach gehabt und die Autorin lässt sie sehr menschlich und wirklich erscheinen. Jedoch hätte der Geschichte etwas weniger Drama nicht geschadet. Und auch die Tatsache, dass ihnen die Kommunikation wirklich sehr schwer fällt, macht die Geschichte oft frustrierend und auch schwerfällig. Doch sie hatte natürlich auch ihre guten Seiten und konnte mich zeitweise richtig mitnehmen und unterhalten. Aber mehr leider halt nicht.

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