How to Howl at the Moon – Eli Easton

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Verlag: Pinkerton Road 
VÖ:
02/2015

Genre: Paranormal
Seitenanzahl/Print: 323
Serie: Howl at the Moon (1)

Meine Bewertung:
4.5 von 5 Regenbögen

In der Kleinstadt Mad Creek sorgt der Sheriff Lance Beauford für Recht und Ordnung. Und er ist auch der Hüter eines Geheimnisses, das er unbedingt weiterbewahren will. Denn einige Bewohner der Stadt sind Wandler, so wie er selbst. In Mad Creek leben verschiedene Hundewandler und sie sind bedacht darauf, dass die Menschen weiter nichts von ihrer Existenz erfahren.

Kaum kommt Tim Weston in Mad Creek an, fängt er sich auch schon Ärger mit dem örtlichen Sheriff ein. Großartig. Dabei ist Tim doch nur auf der Suche nach einem sicheren Platz wo er wieder auf die Beine kommen und sich vom Betrug seines Geschäftspartners erholen kann. Eine Bekannte war so gütig ihm ihr Ferienhaus zu überlassen und dort will Tim Gemüse und Blumen für den örtlichen Verkauf ziehen. Zu dumm nur, dass ihn der Sheriff für einen Drogenpflanzer oder Kiffer hält.

Lance und Tim haben einen ruppigen Start. Aber das liegt natürlich in der Natur der Sache, denn sie haben beide Geheimnisse. Und Tim ist auch sehr bemüht unter Radar zu bleiben; ist ein Einzelgänger und macht nur kryptische Andeutungen, wenn man ihn etwas fragt. Lance hingegen kann nicht anders und beginnt Tim zu observieren. Und da es ihm in menschlicher Gestalt kaum möglich ist, wandelt er sich in sein zweites Ich, das ein Border Collie ist.

Und Tim, der ja doch ziemlich einsam auf seinem Berg hockt, verliebt sich sofort in den Hund, der plötzlich bei seiner Hütte auftaucht. Zwar kommt und geht der Hund wie er will, doch Tim fühlt sich ihm verpflichtet und mag diese Gesellschaft, auch wenn die Unterhaltungen doch sehr einseitig sind. Jedoch ahnt man schon, dass dieses Spiel von Lance nicht lange gut gehen kann. Denn sein Treiben bleibt verschiedenen Bewohnern von Mad Creek nicht verborgen und plötzlich scheint sich Tim auch noch Feinde gemacht zu haben.

Die Geschichte ist jetzt ziemlich lange auf meinem Reader herumgelegen. Zu meiner Schande, muss ich sagen. Denn sie ist wirklich sehr lustig zu lesen und Eli Easton gehört jetzt nicht zu meinen Lieblingsautorinnen. Meistens schreibt sie mir zu schwermütig oder langatmig. Auch sind die Konflikte oft sehr konstruriert, oder interessieren mich schlicht nicht. Hier konnte sie mich aber mitnehmen. Ich mochte beide Helden sehr gern und konnte ihre Beweggründe auch gut nachvollziehen. Vor allem Lance' Hundenatur kam sehr gut zum Tragen und auch die anderen Hundewandler waren sehr rassetypisch und somit amüsant beschrieben.

Zeitweise hatte auch dieses Buch so manche Länge, die ich halt dann überblättert habe. Die Annäherung und beginnende Romanze zwischen Tim und Lance war sehr nett zu lesen. Leider hat mir hier auch ein wenig Action in der Horizontalen gefehlt. Das hätte das Buch vielleicht ein wenig .... gefälliger gemacht. Trotzdem war die Grundgeschichte sehr lustig.

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