Hunter’s Creek – Victoria Sue

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VÖ: 08/2019
Genre: Paranormal / Shifter
Seitenanzahl/Print: 205
Serie: Hunter's Creek (1)

Meine Bewertung:
4 von 5 Regenbögen

Als Asher Sai aus einer Psychiatrie für Menschen rettet, trifft es ihn wie einen Schlag. Er hat hier seinen Gefährten vor sich. Doch Sai scheint noch so jung und Asher will sich gar nicht binden. Auch wenn er bisher beim eigenen und anderen Geschlecht immer viel Erfolg hatte, so scheint ihm dieser Schritt noch zu groß und zu endgültig. Doch damit kann er sich in diesem Moment gar nicht auseinandersetzen. Viel wichtiger ist es Sai zu retten und auf das Anwesen seiner Eltern zu bringen. Diese haben immer wieder Gestaltwandlerkinder als Pflegeeltern betreut und wissen mit diesen Kindern umzugehen. Inzwischen ist es ein Familienunternehmen geworden und auch Ashers erwachsene Pflegegeschwister sind Teil der Organisation geworden.

Sai ist verwirrt, verängstigt und verletzt. Er hat keine Ahnung wo er ist und was man hier von ihm will. Aber zum ersten Mal in seinem Leben spürt er, dass man sich um ihn kümmert und man ihm nicht wehtun möchte. Doch es ist alles sehr überwältigend und seine Gefühle und Bedürfnisse scheinen ihm immer wieder einen bösen Streich zu spielen. Asher scheint man vertrauen zu können, oder nicht nicht? Es ist sehr mühsam für Sai alles zu sortieren und sich zurecht zu finden. Und es ist auch nicht gerade einfach zu verstehen, dass es Gestaltwandler gibt und er ein Teil dieser Gesellschaft zu sein scheint.

Eine erfrischende Geschichte, die jedoch auch mit viel Drama durchsetzt ist. Leider gehört Asher zu den Helden, die lieber grübeln und nicht den Mund aufmachen. Das führt natürlich zu vielen Missverständnissen zwischen Sai und Asher, das für den Leser zwar verständlich, aber irgendwann auch ein wenig langweilig wird. Man hat schon das Gefühl sich in einer Endlos-Schleife an Missverständnissen und Geheimnissen befindet. Das hat mir dann den Lesespasß doch ein wenig genommen.

Die Helden selbst sind gut geschrieben und auch ihre Ängste, Sorgen und Hoffnungen durchaus logisch und nachvollziehbar erklärt. Wie gesagt, wäre da nicht die Sache mit dem künstlichen Drama, weil da jemand seine Zähne nicht auseinander bekommt.

Neben der Liebesgeschichte gibt es auch noch einen Crime-Plot. Der nimmt dann gegen Ende der Geschichte eine größeren Anteil ein und wird buchbestimmend. Soll so sein. Allerdings hat es Victoria Sue durchaus verstanden den Leser in dieser Phase ständig auf die falsche Fährte zu schicken und die Geschichte somit spannend zu halten. Das Ende und die Aufklärung war dann für mich durchaus überraschend. Insofern hat das Buch dann für mich doch noch gewonnen und Crime-Fans, die auch dem MPreg Aspekt nicht abgeneigt sind, könnten mit der Geschichte durchaus ihre Freude haben.

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