Nothing Special – A.E. Via

Cashiel ‘God’ Godfrey und Leo Day sind wie Tag und Nacht. Und doch sind sie seit 4 Jahren ein Team bei der Polizei. Zusammen machen sie Jagd auf die Drogendealer und Drogenbosse in Atlanta und sind dabei ziemlich erfolgreich. Doch auch privat verstehen sie sich ziemlich gut, auch wenn God so seine Geheimnisse hat, die Leo erst nach und nach aufdeckt. Während God ziemlich angsteinflössend wirkt und meistens schlechte Laune hat, ist Day ein Sonnenschein. Und er hat sich längst dem griesgrämigen God angepasst. So kommen sie wirklich gut miteinander aus und God akzeptiert den viel offeneren  Day als Freund.

Von Anfang an ist Day bei seiner Einheit als schwul geoutet und er steht auch stolz dazu. Anfeindungen von manchen Kollegen streift er ab und kontert mit seiner sarkastischen Art überlegen. God hingegen hat mit den sexuellen Neigungen seine Kollegen und Freundes hingegen überhaupt keine Probleme und zieht ihn höchstens mit seinen Eroberungen und seinem Männerverschleiß auf. Dann wird God plötzlich schwer krank und Day kümmert sich um seinen Freund. Doch dabei bringt er ungewollt eine Reihe von Ereignissen ins Laufen, die ihr Leben grundlegend verändern wird.

Einen realistischen Bericht über Polizeiarbeit sollte man bei diesem Buch nicht erwarten. Und auch nicht, dass sich Polizisten so einfach vor ihren Kollegen outen können, ohne dass ihnen Anfeindungen widerfahren. Trotz der wirklich schlimmen und bedrückenden Vergangenheit God’s, ist das Buch sehr schön zu lesen. Es macht Laune und Spass. Das liegt aber auch an dem lockeren Umgangston, der zwischen God und Day herrscht. Aber auch die Kollegen der beiden und ihr Chief sind ziemlich amüsant. Die Geschichte hat auch ein paar wirklich ernste Seiten und God, wie auch Day sind nicht nur Heros.

Vor allem als sie dann zusammenkommen, müssen sie sich sehr wohl mit den üblichen Problemen herumschlagen, aber auch einen gemeinsamen Weg finden. Manchmal ist Day schon zu gut um wahr zu sein, aber er ist einfach toll. Ein richtig schnuckeliger Held! Inzwischen gibt es drei Teile von der Reihe und die muss ich mir auf jeden Fall holen. Das Englisch von A.E. Via ist relativ einfach geschrieben und sie baut nur wenige Slang-Ausdrücke ein, die man sich dann erst mühsam übersetzen muss.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.