Poetry in Motion – Samantha Wayland

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Verlag: Loch Awe Press
VÖ: 08/2019
Genre: Contemporary
Seitenanzahl/Print: 287

Meine Bewertung:
4.5 von 5 Regenbögen

New Brunswick ist die neue Heimat für Barnaby Birtwistle, der ursprünglich aus England stammt. Doch nach einer bitteren Trennung erscheint ein Neuanfang in der neuen Welt eine gute Idee zu sein. Unterstütz wird er dabei von Rupert, seinem Cousin. Dieser ist noch immer Manager bei den Moncton Ice Cats und steht Barnaby hilfreich zur Seite. Doch Barnaby ist ziemlich stolz und nimmt nur zögerlich Hilfe an.

Auch Travis Campbell braucht Hilfe. Er ist Spieler bei den Moncton Ice Cats und bereitet sich auf ein Leben nach dem Eishockey vor. Das Alter macht sich bemerkbar und Travis weiß, dass diese Karriere irgendwann vorbei sein wird. Auch wenn er den Gedanken noch weit von sich schiebt. Neben dem Sport versucht er sich weiterzubilden. Doch bei seinen Literaturkursen kommt er einfach nicht weiter. Wie gut, dass Rupert jemanden kennt, der ihm dabei hilft.

Travis und Barnaby wissen erst nicht so recht was sie von einander halten sollen. Doch sie finden zusammen und Travis findet endlich Zugang zur Poesie. Barnaby hingegen fängt endlich an Freundschaften zu schliessen und sich zu öffnen. Und er fängt an sich für Eishockey zu interessieren. Aber auch Travis wird immer interessanter; schliesslich wird er auch sein Freund. Doch für mehr sind beide Männer nicht bereit. Scheinbar und aus unterschiedlichen Gründen.

Natürlich kommen sie sich näher und überwinden ihre Bedenken, auch wenn sie weiter darauf beharren, dass es nur eine Freundschaft mit besonderen Vorzügen ist. Jedoch sind sie sehr unterschiedlich und haben so ihre Geheimnisse, die nur nach und nach ans Tageslicht sind. So haben sie beide geliebte Menschen verloren und kommen nur schwer mit den Verlusten zurecht.

Und da gibt es noch Travis gesundheitliche Probleme, die ihre Beziehung dann auf einen sehr schweren Prüfstand stellt. Einerseits konnte ich Travis verstehen, andererseit war mir sein Verhalten auch unbegreiflich. Wie jemand sehenden Auges in die Katastrophe taumelt. Das war nur schwer zu verstehen.

Doch zum Glück hat Travis Freunde und wohlmeinende Menchen in seinem Unfeld, die ihn dann doch noch auf Spur bringen. Barnaby hingegen hat mir da schon ziemlich leid getan, weil er sich in einer sehr hilflosen Position befunden hat. Dennoch - wirklich lesenwertes Buch, in dem es ein Wiedersehen mit liebgewonnenen, alten Bekannten gibt.

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