Point Shot Trilogie – V.L. Locey

Werbung

VÖ: 02/2017
Genre: Contemporary / Sport Romance
Seitenanzahl/Print: 382
Serie: Point Shot 1-3

Meine Bewertung:
4 von 5 Regenbögen

Victor Kalinski ist kein Menschenfreund. Ein ausgezeichneter und talentierter Eishockeyspieler, aber mit gewaltigen Defiziten im Sozialverhalten. Sein loses Mundwerk und Provokationen befördern ihn von einem NHL Team zurück in die Provinz zu den Cayuga Cugars - einem AHL Team, bei dem Victor auch schon früher gespielt hat. Er selbst sieht es eher locker und glaubt sich in ein paar Wochen schon zurück in Boston, denn an Selbstbewusstsein und -vertrauen fehlt es dem hitzigen Rotschopf nicht. Doch schnell wird ihm mehr oder minder bedeutet, dass er froh sein kann, dass er überhaupt noch spielen darf. An eine Rückkehr nach Boston ist überhaupt nicht zu denken.

Der junge Daniel Arou hingegen ist nicht nur ein talentierter Eishockeyspieler, sondern auch noch offenherzig, freundlich und beliebt. Das macht ihn auch zu einem sehr guten Alternativ-Kapitän der Mannschaft. Und Dan will Victor auch eine Chance geben um ihn in die Mannschaft zu integrieren. Denn Victor könnte für die Mannschaft viel tun und die anderen Spieler von seiner Erfahrung und seinem Wissen profitieren. Doch es ist schwierig den oft asozialen Querkopf ins Team zu holen und ihm etwas Manieren beizubringen.

Während Victor alles mitnimmt, was nicht bei drei auf den Bäumen ist und dabei bei den Geschlechtern auch nicht sehr unterschiedet, ist Daniel doch etwas fokussierter und zieht Männer vor. Doch richtig out ist der junge Kanadier nicht. Dennoch fangen die beiden unterschiedlichen Männer eine Affäre an, die jedoch - für Victor - ein Ablaufdatum haben muss. Denn Victor ist mehr als beziehungsscheu und er will sich emotional nicht binden und schon gar nicht Verantwortung übernehmen.

Ihre Geschichte zieht sich über drei Teile - Two Man Advantage, Game Misconduct, Full Strenght. Dabei gelingt es der Autorin durchaus den Entwicklung der Männer, ihrer Beziehung, aber auch ihr Verhältnis zu ihrem Team gerecht zu werden. Victor ist - man ahnt es schon - echt eine harte Nuss. Und er ist nicht nur in dieser Beziehung mit Dan, sondern wird auch noch Vater und verliert seine Mutter, mit der er sein ganzes Leben über ein sehr schwieriges Verhältnis gehabt hat.

Daniel hingegen ist der Ruhepol in der Beziehung und versucht das Richtige zu tun, auch wenn es ihm selbst nicht immer gefällt. Doch das macht ihn aus und er gewinnt mit jedem Teil an Reife, die Victor oft abgeht. Es ist ein Auf und Ab, das dem Leser jedoch nicht auf die Nerven geht. Denn es sind einfach normale Reaktionen und die Helden müssen einfach mit den tagtäglichen Problemen, aber auch mit Verlust, Veränderung und Schmerz leben und daran wachsen.

Trotz kleiner Schwächen hat mir die diese Trilogie wirklich gut gefallen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.