Someone to Call My Own – Aimee Nicole Walker

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VÖ: 09/2017
Genre: Contemporary
Seitenanzahl/Print: 223
Serie: Road to Blissville (2)

Meine Bewertung:
5 von 5 Regenbögen

Emory Jackson verliert bei einem Unfall seinen Mann River und scheint sich in der Trauer um den Geliebten zu verlieren. Gleichzeitig ist aber auch etwas mit ihm passiert. Emory, selbst schwer verletzt, leidet seither an Visionen. Und er träumt immer wieder von seinem geliebten Mann, dessen Verlust ihn zerbrochen zurückgelassen hat. Doch es sind fünf Jahre vergangen. Es wird Zeit für Veränderung. Emory verschlägt es nach Blissville. Und dort lernt er Josh und Gabe kennen, die ihn in ihren Freundeskreis aufnehmen.

Nachtclubbesitzer Jonathon gehört - noch nicht - zu diesem Kreis. Tatsächlich wird er von Gabe unter die Lupe genommen, der den Tod von Jonathons Bruder untersucht. Jon hat also ebenfalls einen Menschen verloren. Nur dass er seinen Bruder kaum gekannt hat, da sie in der Kindheit getrennt wurden.

Zwischen Emory und Jon knistert es und Jon würde Em gern näher kennenlernen. Doch Emory hält den Mann auf Distanz. Egal wie sehr er sich zu ihm hingezogen fühlt und egal wie verwirrend und doch deutlich seine Träume sind, in denen Jon vorkommt und einen immer größeren Platz einnimmt. Doch Emory weiss nicht. ob er noch einmal einen Menschen in sein Herz lassen kann.

Ein Buch, bei dem man als sensible Seele doch ein paar Taschentücher braucht. Ich fand die Geschichte sehr schön, berührend und auch witzig. Dafür sorgen schon Josh und seine Freunde. Beide Männer trauern um Menschen, die für sie wichtig waren. Und Jon wird zusätzlich von Rache und Wut angetrieben, denn sein Bruder ja ermordet.

Die Geschichte wird ruhig erzählt und die Autorin lässt sich Zeit. Die sexuelle Anziehung wächst, genauso wie sich die Gefühle für einander nur langsam verändern und vertiefen. Vor allem Emory braucht Zeit um sich auf Jon einzulassen und ihnen beiden eine gemeinsame Zukunft zu geben. Für mich hat das Tempo gut gepasst und die Geschichte damit auch glaubwürdig gemacht.

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