The Manny – A.T. Brennan

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VÖ: 03/2018
Genre: Contemporary 
Seitenanzahl/Print: 182

 

Meine Bewertung:
4.5 von 5 Regenbögen

Cameron Adams ist zwar Lehrer, arbeitet jedoch schon eine Weile als Vollzeitnanny. Sein neuer Auftrag führt ihn zu dem Witwer Nathan und seinen drei Kindern. Die drei Kinder stellen Cameron auch sehr schnell auf die Probe und sie versuchen ihn schnell wieder loszuwerden. Doch an Cameron beißen sie sich die Zähne aus und dem jungen Mann gelingt es das Vertrauen der Kinder zu erringen.

Nathan lebt seit dem Tod seines Mannes von den Kindern separiert und interagiert kaum noch mit ihnen. Deswegen braucht er auch einen Nanny, die sich um die Kinder kümmert und auch um den Haushalt. Dass man ihm nun eine männliche Nanny vor die Nase setzt, irritiert Nathan. Doch Cameron ist effektiv und lässt sich nicht verscheuchen. Und er kann auch noch gut kochen. Alles gut? Nicht ganz, denn Nathan entwickelt ein ungesundes und unerwünschtes Interesse an dem jüngeren Mann. Und schon bald kommen Cameron und Nathan an eine Grenze, die sie beide eigentlich nicht überschreiten wollen.

Nathan trauert noch immer um seinen Mann und geht dabei immer mehr auf Distanz zu seinen Kindern, die ihn aber schrecklich vermissen. Es braucht den eloquenten Nathan um die Familie wieder zusammenzubringen und auch um Nathans Interesse am Leben wieder zu erwecken. Cameron sieht in Nathans Verhalten Ähnlichkeiten zu seinem eigenen Vater, dem er es nie recht machen konnte. Und deswegen bemüht er sich umso mehr Vater und Kinder wieder zusammenzubringen.

Diese Geschichte ist sehr nett erzählt und geizt auch nicht mit erotischen Momenten. Allerdings dauert es eine Weile, die Spannung baut sich gut auf und es gibt eben auch noch eine Geschichte zu erzählen. Die Kinder von Nathan sind sehr glaubhaft geschrieben und das Umfeld der Familie ebenfalls. Cameron, wie Nathan haben so ihre Momente. Aber sie sind sehr sympathisch und ich fand es sehr schön ihre Liebesgeschichte zu verfolgen. Die verstohlenen Blicke, flüchtigen Berührungen und Gespräche.

Das war alles sehr stimmig für mich und hat mir sehr gut gefallen. Für das Ende muss ich der Geschichte jedoch einen halben * abziehen. Das war zwar extrem romantisch und auch irgendwie eine logische Konsequenz, aber mir fehlte da ein Epilog bzw. ein stimmiges Ende mit der ganzen Familie.

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