Promises Part 4 – A.E. Via

Obwohl Brian King im Einsatz seine Stimme verloren hat, arbeitet er erfolgreich für Duke als Kopfgeldjäger. Seine Fähigkeiten sind äußerst nützlich und bis auf seine Sprachlosigkeit, sind Brians Sinne immer scharf. Doch er ist auch einsam. Sein bester Freund ist sein älterer Bruder Ford, auf den er sich immer verlassen konnte. Ford ist nun in einer Beziehung und Brian sehnt sich ebenfalls nach so einem Leben. Doch für Brian ist es schwierig. Die für ihn interessanten Männer wollen sich mit seiner Sprachlosigkeit, aber auch mit den traumatischen Folgen seiner Gefangenschaft nicht auseinandersetzen.

Sway Hamilton ist Krankenpfleger und das mit Leidenschaft. Für seine Patienten würde er alles geben und bei seinen Kollegen ist er beliebt. Mit Ärzten legt er sich gelegentlich an, doch nur wenn er es auch wirklich besser weiß. Seit dem Tod seines Bruders, kümmert er sich alleine um seine kranke Mutter. Da gibt es zwar noch ihre Pflegerin, die auch eine enge Freundin ist, doch für Sway ist es oft eine emotionale Last, auch wenn er seine Mutter bedingungslos liebt. Brian King ist da eine Ablenkung und Sway weiß nicht, ob er sich dieser Ablenkung wirklich öffnen soll.

Da ich den dritten Teil der Reihe (noch) nicht gelesen habe, fehlt mir ein Stück Vergangenheit von Brian und Sway, die sich im vorigen Teil in einem Club kennengelernt haben. Jetzt kommen sie also zusammen und es ist vor allem für Brian ein schmerzhafter Prozess. Er kämpft eben mit seinem PTSD, aber auch den Hoffnungen und Erwartungen seines Bruders Ford.

Mit Sway scheint ein Stück Glück gefunden zu haben. Doch der coole und tödliche Brian ist auch unsicher und voller Selbstzweifel. Er sehnt sich so verzweifelt nach Sway und fürchtet gleichzeitig ihn gleich wieder zu verlieren; ihm nicht zu genügen. Der harte Mann mit dem weichen und unsicheren Kern. Das ist kein Widerspruch in sich und dieser Aspekt der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Überhaupt fand ich Brian sehr interessant und sympathisch.

Gleiches gilt auch für Sway, dem ich hier das erste Mal begegnet bin. Er ist freundlich, geduldig und auch mutig. Denn es gehört wohl viel Mut dazu sich auf Brian mit seinen Einschränkungen einzulassen. Trotz der gegenseitigen Anziehung und der aufkeimenden Gefühle, geben sie sich Zeit und lernen sich in vielen Dates kennen. Auch das hat mir sehr gut gefallen und es hat mich auch sehr berührt wie Sway um Brian kämpft. Ihm die Zuneigung und Sicherheit gibt, die Brian für seine Heilung benötigt.

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