The Stopping Place – Lily Morton

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VÖ: 07/2020
Genre: Contemporary
Seitenanzahl/Print: 71

Meine Bewertung:
4 von 5 Regenbögen

Nach einem Autounfall braucht Simeon Frith Hilfe im Alltag. Er bekommt Ziggy Tuesday. Viel jünger als Simeon, ein Freigeist, ein Weltenbummler und einfach Ziggy. Die Grenzen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verwischen sehr schnell. Simeon kann gar nicht anders, als sich zu dem Wandervogel hingezogen zu fühlen. Mit ihm eine Affäre zu beginnen ist sicher auch nicht besonders schlau. Doch die Anziehung ist gegenseitig und es scheint egal zu sein, dass sich ihre Wege bald wieder trennen werden.

Denn Ziggy plant schon seinen nächsten Trip im Ausland und Simeon wird nach seiner Genesung in sein altes Leben in der Kunstwelt zurückkehren.  Die gemeinsame Zeit in Cornwall hat also ein Ablaufdatum!

Urspünglich wurde die Geschichte in einer Anthologie-Sammlung veröffentlicht. Jetzt hat die Autorin sie jedoch ein wenig überarbeitet und eine neue Szene eingearbeitet. Die Erzählweise ist wie gewohnt witzig und die Helden liebenswert bis schräg. Da ist alles dabei. Ich mochte schon die Ausgangsgeschichte und bin auch mit den Ergänzungen zufrieden. Dabei hätten sich Ziggy und Simeon jedoch ein richtiges Buch verdient. Sie sind sehr liebenswerte Helden, die natürlich so ihre Kanten und Macken haben.

Simeon scheint mit sich im Reinen zu sein, doch das angespannte Verhältnis zu seinem Vater belastet ihn. Und auch Ziggy ist mehr als der Freigeist und Sonnenschein. Die Vergangenheit und Verluste treiben ihn immer wieder aus Cornwall fort. Doch jetzt gibt es hier jemanden, der ihn plötzlich hält. Und er ihm doch die Freiheit gibt zu gehen. Gefühle tauchen auf, wie sie nicht unwillkommener sein können.

Eine sehr süsse und witzige Geschichte, perfekt für den Nachmittag am Strand. Leider halt viel zu kurz, auch wenn die Geschichte jetzt ein anständiges Ende bekommen hat.

 

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