Worth the Risk – Kate Hawthorne

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VÖ: 08/2018
Genre: Erotic Romance / BDSM
Seitenanzahl/Print: 309
Serie: Giving Consent (1)

Meine Bewertung:
4.5 von 5 Regenbögen

Die Jugendliebe von Landon und Gregory zerbricht, als sie in unterschiedliche Bundesstaaten ziehen um zu studieren. Gregory bricht mit Landon und lässt diesen verloren zurück. Schon sehr früh haben sie ihre Sexualität und Bedürfnisse erforscht und haben ihre Rollen als Sub und Dom gefunden. Doch Landon hat nun seinen Dom und seinen Anker verloren.

Fünfzehn Jahre später ist Landon zwar ein erfolgreicher Clubbesitzer, der mit seinem besten Freund Verity zusammenlebt, aber über die verlorene Liebe zu Gregory ist er dennoch nie hinweggekommen. Doch dann taucht Gregory in seinem Club auf. Und Landons Gefühlschaos dringt wieder durch die sowieso schon fragile Oberfläche.

Greg hatte damals gute Gründe die Beziehung zu beenden. Doch die erste Liebe vergessen konnte er nie. Sofort fühlt er sich wieder zu Landon hingezogen, doch der zeigt keine Anzeichen es ihm leicht zu machen. Doch Gregory ist nicht mehr der Teenager von damals, sondern ein Mann, der weiß was er will und der jede Menge Erfahrung und Reife gesammelt hat.

Es liegt in der Natur der Sache, dass man Gregory schnell als den Bösewicht der Geschichte ausmacht. Doch ganz so einfach ist die Sache dann doch nicht. Denn Landon ist eine ziemliche Drama-Queen und er schafft es auch sich eine persönliche Tragödie zurechtzustricken, dabei aber seine eigene Rolle und vor allem seine eigenen Taten unter den Teppich zu kehren. Damit belügt er sich natürlich nur selbst. Aber das ist wohl auch eine Möglichkeit der Vergangenheitsbewältigung.

Trotzdem mag man ihn. Vielleicht weil er eben so eine Queen ist. Aber da ist eben auch noch Gregory. Er ist cool, beherrscht und er versucht es als reifer Mann besser zu machen. Landon macht es ihm nicht leicht, doch es spricht alles für Gregory, dass der nicht aufgibt und konsequent seinen Weg geht. Dabei bekommt er auch Unterstützung von Verity. Verity ist ein ausgesprochen interessanter Charakter. Transgender, aber mir ist nicht klar welches Geschlecht bei der Geburt hatte.

Insgesamt fand ich die Geschichte richtig gut. Den Abzug gibt es für Landons Verhalten und seine Zickigkeit, die gelegentlich nur schwer zu ertragen waren. Vor allem das Drama, das er selbst immer wieder inszeniert und seine Gabe aus einer Fliege einen Elefanten zu machen. Das hat oft ein wenig zu viel Platz eingenommen. Als Paar hingegen sind sie toll. Trotz der vielen Sexszenen, kamen Gefühle und Intimität nicht zu kurz. Und es gibt ja durchaus Entwicklungstendenzen bei Landon, die doch Hoffnung auf eine gute Zukunft für die zwei machen.

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