Ein kleines bisschen Versuchung – N.R. Walker

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Verlag: Cursed Verlag
VÖ: 09/2018
Genre: Contemporary
Seitenanzahl/Print: 256

Meine Bewertung:
5 von 5 Regenbögen

Die Trennung von seinem langjährigen Freund lässt Henry Beckett am Boden zerstört und voller Selbstzweifel zurück. Zu dick, zu langweilig, zu alt. Das will man nicht hören. Auch wenn ein Funken Wahrheit in den Worten seines nun Ex-Freundes steckt. Zum Glück gibt es da Henrys beste Freundin Anika und ihren Mann Sean, die für den trauernden Moppel da sind. Doch Henry will sich nicht mit dem Status Quo abfinden und bringt den Mut auf ein Fitness-Studio aufzusuchen.

Und dort arbeitet Reed Henske und der wird Henrys Personal Trainer. Unerbittlich, doch charmant und freundlich ‚quält‘ der Trainer seinen neuen Schützling und stellt für ihn auch einen Plan für eine Ernährungsumstellung zusammen. Für Henry, der Wein und gutes Essen liebt, eine einzige Quälerei. Doch er gibt nicht auf und lässt sich nicht unterkriegen. Tatsächlich zieht er das Programm durch und gewinnt mit Reed einen guten Freund. Doch schon bald wird er für Henry mehr als das und alte Unsicherheiten kommen unbarmherzig zurück.

Henry ist großartig. Ich habe mich schon auf der ersten Seite in ihn verliebt. Natürlich ist er erstmal traurig, unglücklich und voller Selbstmitleid. Doch Henry ist auch wahnsinnig witzig und schlagfertig. Er bringt den Leser ständig zum Lachen und damit nimmt er auch Reed für sich ein. Die zwei Männer sind jetzt nicht unbedingt in einer Liga. Doch Topf und Deckel finden sich. Dabei verzichtet die Autorin aber auf die Mr. Perfekt-Nummer. Denn auch Reed hat so seine Ecken, Kanten und Schwächen.

Auch will die Autorin mit Henrys Entwicklung nicht belehren oder bekehren. Henry wird kein Adonis werden. Aber er beginnt ein neues Leben, lässt sich auf Neues ein und begreift eines Tages, dass seine Beziehung schon viel länger vorbei war, als erst bei der Trennung. Und er lernt, was er alles erreichen kann und dass auch für ihn das Leben weitergehen wird. Nicht so wie es war, eben anders. Aber doch viel besser! Ich habe bei diesem Buch wirklich viel gelacht, mich gut amüsiert und mich auch oft in Henry wiedererkannt.

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