Alaska – Cate Ashwood

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VÖ: 04/2018
Genre: Contemporary
Seitenanzahl/Print: 183
Serie: Sawyer's Ferry (1)

Meine Bewertung:
4 von 5 Regenbögen

Holden Prescott wird von seinem Vater nach Alaska geschickt. Dort soll er den Arzt Gage davon überzeugen in die Firma von Holdens Vater zurückzukehren. Holden selbst arbeitet ebenfalls für seinen Vater und befindet sich unter seiner Knute. Und noch schlimmer - schlägt Holdens Mission fehl, dann ist er auch noch seinen Job, seine Wohnung und die Unterstützung des Vaters los.

Gage hingegen denkt nicht daran Sawyer's Ferry zu verlassen. Und noch viel weniger hat er Lust sich Holdens Angebot anzuhören. Überhaupt will er mit dem Sohn seines ehemaligen Arbeitgebers nichts zu tun haben. Doch Holden ist eine Versuchung und Gage findet den jüngeren Mann höchst attraktiv. Doch nein, mit den Prescotts und ihren Machenschaften will er nichts mehr zu tun haben.

Es kommt wie es kommen muss - Holden scheitert, verliert alles und zu allem Unglück ist die Natur auch noch gegen ihn und prompt strandet er mitten im Winter in Alaska!

Man kann schon Mitleid kriegen mit dem armen Holden. Seinem Vater kann er so gar nichts recht machen und seine Mutter scheint in seinem Leben auch nicht wirklich präsent zu sein. Eine Art Freundschaft pflegt er jedoch mit Frankie, der wohl das Büro von Holdens Vater managt.

In Sawyer's Ferry muss er dann plötzlich auf eigenen Beinen stehen und erkennt, dass es im Leben um soviel mehr geht als eine Stellung in der Forschung und Prestige. Gage und er kommen sich natürlich näher und Gage erkennt, dass Holden so ganz anders als sein Vater ist und ermutigt ihn auch etwas Neues zu versuchen. Doch ihre aufkeimende Romanze hat ein Ablaufdatum.

Wie immer konnte Cate Ashwood mich mitnehmen, mich unterhalten und mich zum Lachen bringen. Dieses Buch war besonders witzig und auch sehr sexy geschrieben. Einen kleinen Punktabzug gibt es für die spärlichen Informationen zu Gage. Da hätte ich mir etwas mehr erwartet, während man von Holden einen ganz guten Eindruck bekommt.

Die Helden sind aber insgesamt sehr wohl geraten, amüsant und die Geschichte wird mit vielen Nebencharakteren aufgewertet. Ein Blick auf Cate's Homepage gibt Hoffnung, dass es schon bald eine Fortsetzung gibt.