Bond – Piper Scott & Virginia Kelly

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VÖ: 11/2018
Genre: Paranormal / MPreg
Seitenanzahl/Print: 309
Serie: Forbidden Desires (2)


Meine Bewertung:
4.5 von 5 Regenbögen

Im Gegensatz zu seinem jüngeren Bruder Alastair hat der Arzt Everard seine Angelegenheiten geregelt und wäre auch in der Lage für Nachwuchs zu sorgen. Allerdings hat Everard gar kein Interesse daran und auch nicht seinen Gefährten zu finden. Da bringt das Schicksal ihm Harry. Ein Wissenschaftler, wie er im Buche steht. Für Everard lästig, faszinierend, verstörend, aber auch irgendwie amüsant. Denn Harry hat so gar keinen Filter, sagt was er denkt, handelt bevor er denkt und ist mit einer bemerkenswerten Naivität gesegnet. Everard kann nicht anders. Er behält Harry einfach und verzichtete darauf ihn zu fressen.

Ja, Harry handelt oft ohne nachzudenken und so bricht er auch ein Drachengesetz, als er einem von Everards Neffen beim Schlüpfen hilft. Geht gar nicht und bringt Harry in Gefahr. Doch zwischen dem Mini-Drachen - Julius - und Harry entsteht bei diesem Vorgang ein unverbrüchliches Band. Und so zieht Harry bei Everards Bruder Sebastian als Nanny für dessen Nachwuchs ein. Sebastians Mate Perry hat nichts dagegen und ist sogar dankbar. Denn so ein Schwung von 8 kleinen Drachen ist nur schwer zu bändigen. Everard ist einerseits froh den ständig plappernden Harry loszuhaben, doch dann beginnt er ihn zu vermissen.

Und auch Harry vermisst den stoischen und zynischen Everard, der ihn nur sehr selten beim Namen nennt. Stattdessen spricht Everard ihn immer mit den seltsamsten Kosenamen an. Aber ein Auftrag von Everards mächtigen Vater und Clanschef bringt sie wieder zusammen und gemeinsam sollen sie herausfinden, was es mit den in Ungnade gefallenen Omegas und deren Nachkommen auf sich hat. Und wie man zu mehr Nachwuchs bei den Drachen kommt.

Harry und Everard haben mich schon im ersten Teil der Reihe amüsiert und manchmal auch irritiert. Denn Everard belegt Harry wirklich ständig mit den seltsamsten Kosenamen und man hat wirklich das Gefühl, dass er ihn nur als Nahrungsquelle sieht. Andererseits ist Harry fürchterlich naiv. Man mag es nicht glauben, dass der Mann eigentlich so klug und gebildet ist. Das zieht sich durch das ganze Buch und ist ein ständiger Quell der Heiterkeit.

Allerdings ist nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen. Das Gesetz der Drachen trifft auch Everard und Harry. Ausserdem geht in Harry, der ja ein Beta und somit nicht fertil ist, eine Wandlung vor sich. Er reagiert oft sehr merkwürdig, kränkelt und Everard macht sich Sorgen um Harry, den er natürlich längst liebgewonnen hat.

Es gibt sehr viele Informationen über die Drachen, ihre Fortpflanzung und die Omegas und Betas. Leider habe ich nicht alle Zusammenhänge und jedes Detail verstanden. Aber mein Englisch hat dann doch gereicht um die Basics und Harrys Wandlung zu verstehen. Auf jeden Fall hat es Spass gemacht. Zudem Harry ja nicht nur naiv, sondern auch fast schon todesmutig offenherzig ist, was bei Everards Vater natürlich nicht immer gut ankommt.

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