Danny & Jude – AE Ryecart

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VÖ: 07/2016
Genre: New Adult
Seitenanzahl/Print: 216
Serie: Barista Boys (1)

Meine Bewertung:
1 von 5 Regenbögen

Danny und Jude sind seit Kindertagen beste Freunde. Inzwischen leben sie in einer Wohngemeinschaft zusammen und arbeiten auch im gleichen Coffee-Shop. Überhaupt sind sie unzertrennlich und doch sind die Grenzen klar. Während Jude sich nach der großen Liebe und einer stabilen Partnerschaft sehnt, lebt sich Danny aus. Beziehungen sind nichts für ihn und er pflegt sein oberflächliches Image.

Allerdings ist er insgeheim schon ewig in Jude verliebt. Ihm gegenüber ist er sehr fürsorglich und beschützend. Sozusagen sein Retter in der Not. Und Jude benötigt sehr oft Rettung und Halt. Denn die Männer bleiben nicht bei ihm und immer wieder wird er verlassen oder zum Narren gehalten. Überhaupt würde er sowieso lieber mit Danny zusammen sein, doch der will seine Freiheit und weiß nichts von Judes Gefühlen.

Der Plot hätte funktionieren können, auch wenn er jetzt nicht unbedingt neu ist. Allerdings kamen mir die Helden der Geschichte nicht nahe. Beide sind sie mit Blindheit geschlagen und um ehrlich zu sein ziemliche Feiglinge. Wobei Jude in seiner Serienmonogamie noch ein wenig Sympathie erwecken kann. Danny hingegen nervt. Von Seite eins an. Alles scheint so klar und selbst die Kollegen und Freunde versuchen zu intervenieren. Doch Danny ist wie ein starrsinniges Muli, während Jude von einer Katastrophe in die nächste stolpert.

Auch ist der Plot ein wenig wirr und unausgegoren. Die Autorin bringt sehr viele Elemente ein und macht somit das Buch unruhig. Es gibt kaum Szenen, wo man sich jetzt mit Danny und Jude irgendwie entspannen und auch hoffen kann. Kaum flammt ein wenig Zuversicht auf, kommt schon die nächste Keule daher. Das war einfach viel zu viel des Guten und hat am Ende wirklich nur noch genervt. Erst wollte ich das Buch abbrechen, doch dann habe ich es doch durch gehalten. Das Happy End gab es natürlich, aber der Weg war steinig und extrem unbefriedigend für meinen Geschmack.

Zudem die Geschichte einfach zu überfrachtet war und die Helden zu oberflächlich blieben. Gelegentlich konnte man einen Blick in ihre Vergangenheit erhaschen und so die gegenwärtige Dynamik verstehen. Wirklich sympathisch hat sie das jedoch auch nicht gemacht, da die aktuellen Handlungen den Eindruck dann immer wieder zerstört haben.

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