Eine Art Romanze – Lane Hayes

Zeke Gulden hat es zu etwas gebracht und ist der Stolz seines Vaters George, zu dem er aber ein angespanntes Verhältnis hat. Oft zieht es ihn nicht in den Bagel-Laden seines Vaters und so lernt er dessen neuesten Angestellten Benny auch erst im Krankenhaus kennen, in welchem George nach einem Unfall gelandet ist.

Benny und Zeke sind wie Tag und Nacht, wie Feuer und Wasser. Und doch trachtet George Gulden seinen Sohn und seinen Angestellten zu verkuppeln. Widerwillig gehen die beiden Männer auf ein Date um George zu beweisen, dass sie nicht zusammenpassen – aber es zumindest versucht haben.

Doch dann stellen sie fest, dass sie sich mögen und Freunde werden könnten. Dass sie zusammen Spass haben und sich in der Nähe des Anderen wohlfühlen. Doch Zeke hat erst eine Trennung hinter sich gebracht und den Betrug seines Exfreundes mit einem seiner Kollegen belastet ihn sehr. So sehr, dass er sich in Racheplänen verliert, die Benny nicht verstehen und gutheißen kann.

Benny und Zeke sind ein richtig tolles Paar, das dem Leser wirklich viel Spass macht. Zeke wirkt erst sehr rauh, uncharmant und unfreundlich. Ein richtiger Börsenhai eben. Doch es steckt sehr viel mehr in ihm und vor allem wenn er von seiner Mutter spricht, oder an sie denkt, lernt man den Mann hinter der Fassade kennen. Es braucht offenbar einen Mann wie Benny, der so ganz anders als Zeke ist, um die harte Schale zu knacken und ihn mit der Vergangenheit versöhnt.

Zeke weiß, dass sein Vater ihn liebt. Doch Zeke kann ihm seine Reaktion und Verhalten nach Zekes Coming Out nicht verzeihen. Verbale und körperliche Gewalt haben ihm als Jugendlichen zugesetzt und nur die geliebte Mutter konnte die Fronten klären. Inzwischen hat George sich stark geändert und Benny will vermitteln. Doch der Weg zum Glück und auch zum Vergeben und Verzeihen ist nicht einfach.

Dennoch lohnt sich diese Geschichte, die mir sehr gut gefallen und mich auch sehr berührt hat.

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