Feat of Clay – Susan Mac Nicol

Ein misslungener Undercover-Einsatz kostet den Cop Tate Williams fast das Leben. Doch er überlebt, wenn auch nur knapp und verwundet an Leib und Seele. Jede Tragödie kann aber auch ein Neuanfang sein. Unterstützung erfährt Tate von seinem Jugendfreund Clay, in den er schon seit vielen Jahren verliebt ist. Doch erst jetzt finden die beiden Männer zusammen. Doch einfach ist es nicht.

Clay ist ein sehr beschützender Mann, der Tate jedoch damit fast schon einengt und ihm das Gefühl vermittelt kein ganzer Mann zu sein. Dabei hat Tate noch immer viele Geheimnisse die den Einsatz, seine Entführung und die Folter betreffen. In seinem Stolz und seiner Qual findet Tate nur schwer aus seinem Loch heraus. Und er hat berechtigte Angst sich Clay vollständig zu öffnen. Denn Clay ist sein Anker und wenn er ihn auch noch verliert, dann verliert Tate sich vollständig.

Endlich – der vierte Teil ist die bisher schwermütigste und intensivste Geschichte dieser Reihe. Clay und Tate machen es sich nicht leicht, aber das Trauma von Tate ist auch nicht so einfach zu bewältigen. Auch Clay muss sich bewegen und Kompromisse eingehen.

Tate macht wirklich schwierige Zeiten durch, doch es gibt auch Hoffnung und selbst als er neuerliche Rückschläge erlebt, gibt er nicht auf und öffnet sich neuen Möglichkeiten. So lernt er durch seine Therapeutin Kinder kennen, die ähnlichem Missbrauch wie er selbst ausgesetzt waren. Dieser Kontakt ist erst sehr seltsam für Tate, doch er entwickelt ein gutes Gespür. Und durch diese neuen Eindrücke, diese neuen Freundschaften und Beziehungen, aber auch durch die Stärke und Liebe von Clay, schafft er es am Ende sich doch ganz zu offenbaren und seinen Frieden zu finden.

Also einfach ist diese Geschichte sicherlich nicht. Und für zartbeseitete Gemüter vielleicht nicht geeignet. Aber ich persönlich fand sie großartig geschrieben und sehr fesselnd. Da die Helden sich ja schon sehr lange kennen und eng befreundet sind, entfällt eben dieses ‚Vorspiel‘. Allerdings stört es bei dieser Geschichte überhaupt nicht, da man ihre Persönlichkeiten und ihre Vergangenheit auch so gut kennenlernt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.