Finders Keepers – N.R. Walker

Griffin Burke hat den Sprung in eine neue Gegend und in einen neuen Job gewagt. Sicher, er wird seien Familie vermissen. Doch er ist abenteuerlustig und freut sich auf neue Herausforderungen. Doch bevor er mit seinem neuen Job anfängt, hat er noch ein paar Tage Zeit um sich einzugewöhnen. Bei einem Ausflug in die nähere Umgebung findet Griffin dann einen Hund. Ausgesetzt, oder einfach weggelaufen? Schnell löst er das Rätsel, denn der kleine Rabauke (Wicket) hat ein Halsband und darin versteckt sich die Handynummer seines Besitzers, Dane Hughes.

Der ist schon verzweifelt. Wicket ist ziemlich schlau und unternehmungslustig. Und er ist Danes Eltern entwischt, die ihn eigentlich für ein Woche hüten sollten. Denn Dane ist auf Fortbildung und am anderen Ende des Landes. Dane und Griffin beginnen sich zu schreiben und zu telefonieren und Griffin verspricht sich um Wicket zu kümmern, bis Dane wieder zurück ist. Während ihrer Gespräche entspinnt sich ein zartes Band zwischen ihnen und Dane, wie auch Griffin werden neugierig auf den jeweils anderen. Doch vielleicht interepretieren sie auch zu viel in diese Gespräche?

Finders Keepers ist eine wundervolle, witzige und leichte Geschichte. Viel Drama wird man nicht finden. Dafür viel Humor, Spass, eine lockere Handlung, die eben ein wenig spannungsarm ist. Trotzdem sind die Helden sehr gut gelungen. Sie haben genügend Tiefe, sie sind sympathisch und werden auch sehr gut beleuchtet. Wie alle andere Menschen kämpfen sie mit ihren Unsicherheiten und Zweifeln.

Doch die Autorin macht keine Tragödie daraus und es gibt auch keinen fundamentalen Bruch oder eine tragische Wendung. Dafür gibt es ein wenig Drama bei Nebenprotagonisten, die diese fluffige Geschichte aufwerten und sie noch ein Stückchen sympathischer machen.