Goal Line – R.J. Scott & V.L. Lockey

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Verlag: Love Lane Books
VÖ: 08/2018
Genre: Contemporary / Sport Romance
Seitenanzahl/Print: 200
Serie: Harrisburg Railers (6)

Meine Bewertung:
4 von 5 Regenbögen

Der junge Bryan Delaney landet bei den Harrisburg Railers. Dort muss er seinen Platz im Team erst finden. Unsicherheit begleitet ihn sein ganzes Leben. Die Angst nicht zu genügen. Und es gab auch genug Menschen in seiner Vergangenheit, die ihm dieses Gefühl vermittelt haben. Dazu gehört auch sein Liebhaber Aarni, den er in seinem letzten Team zurückgelassen hat.

Durch den Goalie des Teams - Stan - lernt Bryan den Tättowierer Gatlin Pearce kennen. Ein etwas älterer, ruhiger Mann. Freundlich, hilfsbereit und offenbar auch interessiert. Mit soviel Interesse und Freundlichkeit kann Bryan so gar nicht umgehen. Auch die Offenheit seines Teams überwältigt ihn irgendwie und weckt in Bryan ein altbekanntes Fluchtbedürfnis.

Für Gatlin ist es nicht einfach dem jüngeren Bryan näherzukommen. Immer wieder zieht es sie zueinander hin, dann läuft Bryan wieder fort. Ein weniger reifer oder ungeduldigerer Mann hätte längst aufgegeben. Doch Gatlin gibt nicht so schnell auf.

Bryan kommt mit einem Sack Probleme, Unsicherheiten und viel Argwohn zu seinem neuen Team. Den Kollegen zu vertrauen fällt ihm schwer. Vor allem, da ihm Aarni entsprechend manipuliert und ihn selbst über Anrufe verunsichern mag. Dabei ist Bryan, auch wenn er eine fürchterliche Kindheit hatte, ein total netter Kerl. Und auch ein talentierter Eishockey-Spieler.

Zum Glück erkennen seine Trainer sein Potential, aber auch seine Bedürftigkeit. Und endlich bekommt Bryan die Hilfe, die er braucht. Es benötigt jedoch Zeit, bis Bryan Vertrauen fassen kann. Das gilt auch für Gatlin, zu den er sich hingezogen fühlt. Jedoch fühlt er sich auch noch Aarni verpflichtet, der ihn jedoch immer wieder und immer mehr enttäuscht. Der Bruch ist insofern auch eine völlig normale Entwicklung.

Dennoch hatte ich gelegentlich Probleme den Helden zu folgen. Dabei war Gatlin weniger das Problem. Denn auch seine Vergangenheit ist schmerzhaft und ich hätte dahingehend mehr von ihm und seiner Familie gelesen. Leider lag der Fokus dann doch mehr auf Bryan. Und auch hier gibt es so manche Lücken, die einfach nicht gefüllt wurden. Deswegen kann das Buch nicht ganz das Niveau halten.

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