Milo – Lily Morton

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VÖ: 02/2019
Genre: Contemporary
Seitenanzahl/Print: 316
Serie: Finding Home (2)

Meine Bewertung:
4.5 von 5 Regenbögen

Milo vergräbt sich seit Jahren in Cornwall. Dort arbeitet der beste Freund seines Bruders als Verwalter. Und Niall hat ihn einst auch aus einer verkorksten Beziehung geholt, die Milo am Ende wohl zerstört hätte. Milo ist zwar talentiert und geschickt, aber seine Ängste und die Sehnsucht nach Frieden halten ihn in Chi an Mor, dem Schloß von Lord Silas. Hier renoviert und restauriert er dessen alten Bilder und macht sich nützlich.

Niall hat in Milo immer nur den kleinen Bruder seines besten Freundes gesehen. Und für ihn ist es auch selbstverständlich ihn zu beschützen und behüten. So wie man es eben mit einem kleinen Bruder tut. Dass Milo seit Jugendtagen in ihn verliebt ist, merkt Niall nicht. Doch als bei ihm selbst ungebetene Gefühle aufkommen, muss er sein Verhältnis zu Milo überdenken. Aber da gibt es noch Milos älteren Bruder Gideon. Sie sind nicht nur Freunde. Nein, Niall und Gideon sind auch Liebhaber. Also irgendwie.

Milo und Niall sind auch schon Teil des ersten Teil der Reihe. Schon da hat sich angedeutet, dass sie ein sehr enges Verhältnis haben. Aber ganz so einfach macht es die Autorin ihren Helden auch wieder nicht. Denn Milo und Niall müssen sich erst finden. Und es ist ein durchaus schmerzhafter Weg, auch wenn die Autorin wieder sehr humorvoll, abwechslungsreich und sexy geschrieben hat. Wieder gibt es Anspielungen auf Jane Austen und andere britische Autorinnen.

Niall ist deutlich älter als Milo und es fällt ihm schwer zu sehen, dass Milo nun endlich erwachsen geworden ist. Und dass er seine eigenen Entscheidungen treffen muss. Milo fühlt sich bei Niall zwar sicher, aber eben auch nicht ernstgenommen. Kaum haben sie sich gefunden, da taucht Gideon auf und es scheint, dass der Niall nicht so einfach an seinen jüngeren Bruder abtreten möchte.

Wie schon gesagt, die Geschichte ist wieder sehr amüsant und kurzweilig geschrieben. Jedoch gibt es hier deutlich mehr Drama und die Beziehung zwischen Gideon und Niall verkompliziert alles. Es kommt zu unerwartenden Wendungen und noch mehr Drama. An sich nicht schlecht, aber gegen Ende hin empfand ich das als mühsam und gelegentlich auch unglaubwürdig.

Dennoch war es sehr schön wieder nach Cornwall zu reisen und es gibt ja auch ein zuckersüsses Wiedersehen mit Oz und Silas. Dieses Paar hat einen besonderen Platz in meinem Herzen und dann gibt es ja auch noch die Geschichte von Henry, die ich unbedingt noch lesen muss.

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