Neutral Zone – R.J. Scott & V.L. Locey

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Verlag: Love Lane Books
VÖ: 12/2018
Genre: Contemporary / Sport Romance
Seitenanzahl/Print: 90
Serie: Harrisburg Railers (7)

Meine Bewertung:
5 von 5 Regenbögen

Ten kämpft noch immer mit den Folgen seines Unfalls auf dem Eis. Seine Sprache ist verwaschen, seine feinmotorischen Fähigkeiten langsam und er kämpft um seine Konzentrationsfähigkeit. Nur langsam erholt er sich. Es braucht Geduld. Doch Geduld ist nur bedingt Tennants Stärke. Zudem fühlt er sich im Reha-Zentrum in Arizona ziemlich einsam und verlassen. Seinen Therapeuten macht er es nicht immer leicht. Doch er findet einen neuen Freund, der mit ähnlichen Schwierigkeiten zu kämpfen hat.

Unterdessen muss für Mads das Leben mit dem Team weitergehen. Doch die Railers stehen noch immer unter Schock und ihre Leistung auf dem Eis lässt sehr stark zu wünschen übrig. Zudem scheinen alle Beteiligten - Mitspieler, Trainer und Tennants Familie - ihre Sorgen auf Mads abzuladen. Doch dieser ist eben auch kein Übermensch und verliert dabei immer mehr die Nerven und die Bodenhaftung. Gleichzeitig sorgt er sich ständig um Ten und fühlt sich ebenfalls ziemlich einsam.

Mit dieser Weihnachtsgeschichte haben Scott und Locey wieder zurück zu ihrem gewohnt intensiven und mitnehmenden Stil gefunden. Ten und Mads müssen sich mit dieser Trennung auf Zeit und Tennants Genesungsprozess abfinden, aber auch Stärke beweisen. Die Genesung ist alles andere als leicht und bringt die Männer schnell an ihre Grenzen. Es ist für beide nicht leicht, auch wenn es natürlich Ten ist, mit dem man stark mitfühlt. Er ist noch so jung und die meisten seiner Leidensgenossen sind viel älter als er selbst und das Erlernen alter Fähigkeiten fällt ihm schwer. Die Langsamkeit dieses Prozesses frustriert ihn verständlicherweise.

Und auch Mads hat es mit dem Druck und der Sorge nicht leicht. So hat er sich ihr erstes gemeinsames Weihnachten nicht vorgestellt. Und doch gelingt es dem Trainer der D-Line etwas Gutes zu schaffen und Ten ein großartiges Weihnachten zu bereiten.

Dieses Mal liegt der Fokus eben ganz auf Mads und Ten, auch wenn man ein wenig was von Stan und Erik mitbekommt, die sich sehr um Mads und Ten sorgen. Und auch Tennants Familie taucht immer wieder auf. Auch sie nehmen viel Platz ein, doch das hat schon seine Daseinsberechtigung in dieser Geschichte.

Wirklich schön zu lesen, wenn auch ein wenig kurz. Aber für die Einstimmung auf Weihnachten sehr gelungen.

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