Never Letting You Go – Jenny Wood

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VÖ: 07/2018
Genre: Romantic Suspence
Seitenanzahl/Print: 130
Serie: Unlikely Heroes (8)

Meine Bewertung:
3 von 5 Regenbögen

Eigentlich wollten Kash und Maddox für immer zusammenbleiben. Doch während Kash in seiner Ausbildung zum Polizisten aufgeht und damit glücklich ist, hadert Maddox mit seiner Zukunft. Der Druck von Maddox' Eltern scheint übergroß und Maddox sieht sich nicht als Anwalt. Seine eigenen Träume scheinen niemand zu interessieren und je erfolgreicher und beschäftigter Kash ist, desto mehr fühlt Maddox sich unterlegen und unwert. Der Bruch ist hart und als Maddox einfach so aus ihrem gemeinsamen Leben verschwindet und offensichtlich alleine gut zurecht kommt, bricht für Kash eine Welt zusammen. Doch irgendwie muss er weitermachen und verfolgt verbissen seine Karriere.

Zehn Jahre später führt das Schicksal sie wieder zusammen. Kash ist leitender Ermittler und auf der Suche nach entführten Mädchen. Dabei braucht er jedoch noch externe Hilfe und findet diese Bei Maddox, der inzwischen ein erfolgreicher Privatermittler ist. Ihr Wiedersehen ist von Spannungen durchsetzt. Zwar versuchen sie die Situation so erwachsen und professionell zu bewältigen, aber die verletzten Gefühle, die unbeantworteten Fragen und das Unverständnis brechen immer wieder hervor.

Mit Spannung hatte ich diese Geschichte erwartet. Leider konnte Jenny Wood hier ihr Level nicht halten. Die Helden sind zwar ganz gut beschrieben, aber vor allem die Figur Maddox ist extrem selbstsüchtig und man versteht seine Beweggründe nicht. Kash hingegen ist zwar beruflich erfolgreich, privat aber sehr einsam und man versteht sehr schnell, dass er nie über Maddox hinweg gekommen ist.

Die Spannungen und Gefühlsausbrüche sind gut geschrieben und absolut verständlich. Jedoch fehlt es beiden Männern irgendwie an der Fähigkeit zu kommunizieren und auch an Konsequenz. Teilweise agieren sie sehr unreif und kindisch, können dann aber doch nicht die Hände von einander lassen. Ja, mag sein. Aber irgendwie konnte mich die Geschichte einfach nicht fesseln und mitnehmen. Mir fehlte auch bei beiden Helden eine gewisse Sympathie und Wärme. Sie blieben mir einfach fremd. Schön war jedoch ein Wiedersehen mit den Helden der vorigen Büchern.

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