Off the Ice – Avon Gale & Piper Vaughn

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Verlag: Riptide
VÖ: 10/2017
Genre: Sport Romance
Seitenanzahl/Print: 275
Serie: Hat Trick (1)

Meine Bewertung:
4.5 von 5 Regenbögen

Tristan Holt weiß, dass es mit seiner Profi-Karriere in der NHL sehr schnell vorbei sein kann. Im Moment läuft es gut bei den Atlanta Venom, doch Tristan nutzt den Sommer um ein paar Kurse an der Uni zu belegen. Dort trifft er auf den unterkühlten, aber furchtbar attraktiven Professor Sebastian Cruz. Der wenig ältere Professor scheint nur wenig von ihm angetan zu sein, doch gleichzeitig fühlen sie sich zu einander hingezogen. Jedoch würde Sebastian niemals diese Grenze überschreiten. Egal wie sexy er den jungen Mann findet - er ist tabu, da er eben sein Student ist.

Doch als der Kurs bei Professor Cruz endet, nutzt Tristan die Gunst und bittet Seb um ein Date. Und am Ende werde es dann doch mehrere Dates, deren Intensität zunimmt. Denn Sebastian und Tristan mögen zwar Welten trennen, aber ihre Neigungen und Sehnsüchte verbinden sie auch. Allerdings gibt es etwas, das ihre wachsende Beziehung immer mehr belastet - Tristans Unvermögen sich zu outen. Sebastian hingegen hat nicht vor wieder in einem Schrank zu leben und auch nicht den Wunsch sich Tristan zuliebe zu verstellen. Doch ist es fair dem jungen Mann vor so eine schwere Herausforderung zu stellen, wenn seine Karriere noch so fragil ist?

Auf den ersten Blick ist es wirklich eine problembehaftete Geschichte. Doch das täuscht, denn die Autoren erzählen diese Geschichte leicht, humorvoll und sehr erotisch. An erotischen Szenen wird nicht gespart, doch nicht immer ist der Leser bis zum Schluss dabei. Und das hat für mich auch den Reiz ausgemacht. Somit war sie auch nicht mit Erotik überladen.

Ja, man bekommt einen kleinen Crashkurs im Regelwerk des Eishockeys, wird damit aber nicht gelangweilt. Viel mehr wird die Dynamik zwischen Tristan und Sebastian erzählt. Erst ist es nur ein Feuer, das langsam vor sich hin lodert. Doch zusammen sind sie wirklich explosiv. Und es ist ja nicht so, dass nur Tristan von Sebastian lernt. Auch umgekehrt nimmt Sebastian viel von dieser Beziehung mit und je ernsthafter ihre Beziehung wird, desto mehr muss er sich selbst in Frage stellen.

Es kommt natürlich zu einem dramatischen Höhepunkt, bei dem Sebastian in einem nicht so guten Licht erscheint und für einige Seiten auch wirklich zum 'Bösewicht' mutiert. Auch wenn man es als Leser als unfair empfindet, so muss man aber Sebastian auch seine Lebenseinstellung zugestehen. Jedoch hätte ich mir etwas mehr Geduld und Reife von ihm erwartet, da Tristan ja wirklich große Schritte in Richtung Outing gegangen ist.

Ich hoffe auf mehr. Dringend. Denn es gibt viele interessante Nebendarsteller, die ganz laut nach einer eigenen Geschichte schreien!

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