Ranger (deutsch) – K.M. Neuhold & Nora Phoenix

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VÖ: 04/2021
Genre: Contemporary
Seitenanzahl/Print: 288

Meine Bewertung:
4.5 von 5 Regenbögen

Der Veteran Ranger kämpft jeden Tag und jede Nacht gegen die Erinnerungen und sein PTSD. Allein lebend kann er sich kaum motivieren und leidet an Schlafmangel, Antriebslosigkeit und auch Einsamkeit. Sein jüngerer Bruder Lucky ist besorgt und hält doch Abstand um Ranger nicht zu überfordern. Doch irgendwann erreicht Ranger endlich den Punkt und bittet seinen Bruder um Hilfe. Durch ihn gerät er an den Hundetrainer Julian, der Begleithunde für Veteranen mit besonderen Bedürfnissen ausbildet.

Julian ist fasziniert von dem schweigsamen und distanzierten Mann, der auf seiner Ranch auftaucht und Teil des Programms werden will. Und Julian hat auch schon den passenden Hund für Ranger. Nachdem Ranger seinen Begleithund übernommen hat, bleibt er weiterhin mit Julian in Kontakt. Denn er will nichts falsch machen und Julian versichert ihm auch für ihn und Benny da zu sein. Zwischen den Männern entwickelt sich eine zaghafte Freundschaft und Ranger beginnt immer mehr seine Sexualität zu hinterfragen.

Trotz des ernsten Themas und Rangers Schwierigkeiten, gelingt es dem Autoren Duo Phoenix und Neuhold wieder ein wirklich schönes Buch. Ranger ist im Universum der Ballsy Boys angesiedelt, kann jedoch ohne Probleme als Stand Alone gelesen werden. Allerdings würde ich trotzdem raten zumindest die Geschichte von Lucky und seinen Männern zu lesen.

Mir gefiel es sehr gut, wie Ranger und Julian sich angenähert haben. Dabei legt vor allem Julian sehr viel Geduld und Einfühlsamkeit an den Tag. Aber dass ihm das gelingt, ist nicht erstaunlich. Immerhin ist er Tiertrainer und kann auch Menschen sehr gut lesen und einschätzen. Ranger macht langsame Fortschritte und natürlich kommt es auch immer wieder zu Ausfällen. Doch mit Julian findet er seine alte Stärke zurück und schafft es auch sich seiner Vergangenheit und den Verlusten zu stellen.

Ursprünglich wurde die Rezension für das Original geschrieben. Doch auch die Übersetzung konnte mich überzeuge und diese Geschichte hat mich auch neuerlich sehr berühren, aber auch amüsieren können.

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