Stille Nächte – Mary Calmes

Landschaftsgärtner Kelly Seaton ist grundsätzlich zufrieden mit seinem Leben in Florida. Nach der Entlassung aus der Armee hat es ihn zu seinem besten Freund Cosmo Renaldi gezogen, dessen Familie (Mutter und Schwester Mia) ihn gleich ‚adoptiert‘ haben. Seit Jahren hat er Gefühle für Coz, die er jedoch niemals artikulieren würde. Zu groß ist die Angst, dass er damit ihre enge Freundschaft zerstören würde.

Doch dann taucht ein ‚Geist‘ aus Kellys Vergangenheit auf und wirft Kelly aus der Bahn. Außerdem sorgt er sich ständig um Coz, der nun als Polizist arbeitet und nun auch noch mit einem Bekannten verkuppelt werden soll. Kein Wunder, dass es Kelly irgendwann zuviel wird.

Amüsant, manchmal auch wenig zum Fremdschämen erzählt Mary Calmes die Geschichte von Coz und Kelly, die eine fast zehnjährige Freundschaft verbindet. Gemeinsam waren sie in Afghanistan, haben Furchtbares über- und erlebt. Und jetzt ist Kelly eben Teil der Renaldi-Familie. Doch auch Coz hat tiefere Gefühle für Kelly, der ihn einst im Einsatz das Leben gerettet hat.

Kelly, wie auch Coz sind sehr willensstarke Männer, manchmal auch ein wenig starrsinnig und scheinbar kaum belehrbar. Aber sie halten trotzdem zusammen wie Pech und Schwefel. Abgerundet wird die Geschichte durch Coz‘ Familie und Freunden von Coz und Kelly. Insgesamt konnte mich die Geschichte unterhalten, leider hat sich ein paar kleine Schwächen. So eben die Vergangenheit von Kelly, die bis auf einen Punkt nur sehr vage beschrieben wird.

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