The Closet Boy – Sean Michael

Way’ra, auch Way genannt, verdingt sich im Iron Eagle Gym als Hausmeister. Nachdem ihn seine ultrareligiösen Eltern aus ihrem Haus geworfen und aus ihrem Leben verbannt haben, muss Way ständig ums Überleben kämpfen. Früher war er Student, jetzt ist er eben Hausmeister und lebt sogar nicht nur sprichwörtlich in einem Schrank. Tatsächlich versteckt er sich in einer Putzkammer im Iron Eagle, da er sich keine Wohnung oder Zimmer leisten kann.

Neal McPherson stolpert zufällig über den scheuen Way und lädt ihn aus einem Impuls heraus auf einen Kaffee ein. Daraus werden gelegentliche Treffen, bei denen Way sich jedoch sehr verdächtig und zurückhaltend verhält. Neal ist dennoch fasziniert von dem attraktiven und scheuen Way; fühlt sich zu ihm hingezogen. Aber er will die Situation nicht ausnutzen, nachdem er Ways Probleme erkannt und Way seine schwierige Situation erkannt hat.

Die vierte Geschichte der Iron Eagle Gym Reihe erzählt nun von Way und Neal. Während Way erst mit seiner Sexualität klarkommen muss und sich zu seiner Scham auch für die BDSM-Aktivitäten im dritten Stock interessiert, ist Neal sehr selbstbewusst und er weiß auch was er will. Trotz seines Alter ist er ein sehr geduldiger Mann und freundet sich erst mit Way an, ehe er ihm dann auch körperlich näher kommt.

Das hat mir ziemlich gut gefallen, da es auch sehr glaubwürdig beschrieben wurde. Way, wie auch Neal sind sehr sympathisch und man nimmt Way auch seine Ahnungslosigkeit und Naivität ab. Immerhin kommt er aus einem sehr strengen Elternhaus und Homosexualität war immer eine Todsünde. Mit seinen Bedürfnissen und Sehnsüchten, aber auch mit deren Erfüllung muss er erst mal klar kommen.

BDSM-Aktivitäten gibt es nicht viele, aber Neal und Way sprechen darüber. Und da auch im nächsten Teil Way und Neal die Hauptakteure sind, darf man schon gespannt sein, wie Way eben auch diesen Teil seiner Sexualität annehmen wird.

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