The NorthStar – Elle Keaton

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VÖ: 12/2018
Genre: Contemporary
Seitenanzahl/Print: 121
Serie: Accidental Roots (7.5)

Meine Bewertung:
4.5 von 5 Regenbögen

Ein Versprechen führt den Briten Chance Allsop ausgrechnet nach Skagit. Aus seiner Sicht am Ende der Welt. Doch dort haben sich seine Eltern kennen- und liebengelernt. Seine Mutter, die ewige Romantikerin, glaubt, dass auch Chance dort sein Glück finden wird. Doch Chance hat seine Jugend schon hinter sich gelassen und bezweifelt, dass er ausgerechnet in dem verschlafenen Bergdorf seine große und ewige Liebe finden wird.

John Hall ist fertig mit Männern und Beziehungen. Sein letzter Lover hat ihn nicht nur verlassen, sondern auch noch einen Berg Schulden hinterlassen. Jetzt, kurz vor Weihnachten, platzt auch noch die nächste Bombe. Durch die vielen Schulden ist auch die Existenz seines Kinos, seine Lebensgrundlage, bedroht. Merry Christmas! Doch in seiner dunkelsten Stunde trifft John auf ein ziemlich räudiges Kätzchen und einen verdammt attraktiven Fremden, der ihm einen unglaubliche Geschichte auftischt und in Johns Kino eine Vorstellung sehen will. So wie er es seiner verstorbenen Mutter versprochen hat!

Dass John, nach seiner Erfahrung mit seinem letzten Lover, ziemlich skeptisch ist, das liegt auf der Hand. Doch Chance ist ziemlich lästig und nachdrücklich. Und er schleicht sich in Johns verwundetes Herz. Doch John hat auch seinen Stolz und kann nur schwer damit umgehen, dass ihm plötzlich jemand helfen will. Und dass er sich auch in kürzester Zeit zu dem Briten hingezogen fühlt. Chance hingegen hat immer noch die Stimme seiner Mutter im Hinterkopf und auch wenn er selbst daran zweifelt, möchte er doch an die eine große Liebe glauben!

Eine typische Weihnachtsliebesgeschichte, bei der alles sehr schnell geht. Doch es sei der Autorin verziehen und ihre Helden sind auch sehr sympatisch und durchaus etwas 'bedürftig'. Vielleicht könnte man es auch als Angst vor der ewigen Einsamkeit interpretieren, die die Männer am Ende zueinander führt. Doch das wäre etwas zu kurzsichtig. Denn Chance und John fühlen sich ja durchaus zueinander hingezogen. Und da sie nicht mehr die Jüngsten sind und schon viel erlebt haben, wissen sie auch, dass man in ihrem Alter eben auch die Gunst der Stunde nutzen muss. Und da sie es sich ja auch nicht immer leicht machen, sei der Autorin die Geschwindigkeit dieser Liebesgeschichte auch verziehen.

Wie immer gibt es bei Elle Keaton auch einen Crimeplot, der jedoch eher flüchtig ausfällt und nur ein kleiner Seitenstrang dieser Geschichte ist. Eine wirklich nette Weihnachtsgeschichte, mit einem sehr sympathischen, etwas reiferen Paar.

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