Unverhofft berührt – Jessica Martin

Unverhofft berührt - Jessica Martin

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Verlag: Cursed
VÖ: 12/2018
Genre: Contemporary
Seitenanzahl/Print: 384
Serie: Berührt (1)

Meine Bewertung:
5 von 5 Regenbögen

Seit Jahren pflegen  Marc und Theo eine sehr ungesunde Beziehung. Ihre Eltern sind rettungslos ineinander verliebt und die Patchworkfamilie funktioniert mehr schlecht als recht. Kaum treffen Marc und Theo aufeinander, knallt es. Kleine Bissigkeiten werden ausgetauscht, die auch schon in einen handfesten Streit eskalieren. Inzwischen sind sie jedoch erwachsen und eigentlich sollten sie doch auch reifer werden.

Doch als Marc plötzlich 'nett' ist, reagiert Theo gewohnt störrisch, zickig und scharfzüngig. Er traut der Sache nicht und will keine Hilfe annehmen. Auch wenn er sie dringend braucht. Doch als der Leidensdruck zu groß und die Not vor der Tür steht, überwindet Theo seinen Stolz. Doch er bleibt wachsam und scheint so seine Geheimnisse zu haben. Geheimnisse, die jedoch nicht lange verborgen bleiben und Marc reagiert erstaunlich cool und so ganz anders, als Theo es erwartet.

Unverhofft berührt ist ein kleines Juwel aus der Feder von Jessica Martin. Ich mag ihre Bücher sehr gern und diese Geschichte es ist der Auftakt einer Reihe, die sich um eine Gruppe von Freunden dreht. Dabei sind Theo und Marc so gar keine Freunde. Ihr einziger Berührungspunkt sind ihre Eltern, die sie jedoch mit ihrer ständigen Streiterei ziemlich erschöpfen. Dabei will Marc sich ja endlich etwas netter zeigen. Leider braucht Theo halt ein wenig um ihm zu vertrauen.

Das unerwartete Zusammenleben zwischen den Kampfhähnen wird zur Herausforderung und Marc, wie auch Theo erleben so manch Überraschung. Es ist ein schwieriges Unterfangen und Marc braucht viel Geduld und Theo muss seine Skepsis überwinden. Dabei machen es Marcs Freunde ihnen nicht immer leicht und auch bei Theos Freunden herrscht nicht immer eitel Sonnenschein.

Jessica Martin erzählt witzig, liebenswert und ruhig. Aber zu keinem Zeitpunkt ist die Geschichte langweilig oder ihre Helden nervig. Ganz im Gegenteil. Man kann Theos Mißtrauen nachfühlen und Marcs Hadern absolut verstehen. Normalerweise mag ich es nicht, wenn man bis zum ersten Kuss lange warten muss. Doch hier hat die Autorin das richtige Tempo vorgegeben und den Leser geschickt und behutsam durch die Geschichte geleitet. Für mich war das Timing stimmig und hat richtig Laune gemacht. Jetzt bin ich natürlich schon sehr gespannt auf das nächste Paar, das sich ja in diesem Teil schon mehr oder weniger angedeutet hat.

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