What You Make It – A.M. Arthur

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Verlag: Briggs-King Books
VÖ:
07/2018

Genre: Contemporary
Seitenanzahl/Print: 232
Serie:
 Belonging (4)

Meine Bewertung:
5 von 5 Regenbögen

Kurz vor Abschluss seiner Ausbildung muss Micah das College verlassen und Verantwortung für seine kleine Tochter Brianna übernehmen, da deren Mutter an einer Krebserkrankung gestorben ist. Obwohl von der Mutter schon lange getrennt und von der Existenz seiner Tochter nichts wissend, stellt Micah sich der Herausforderung. Jedoch weist ihm sein homophober und rassistischer Vater die Tür. Und Micahs Mutter ist ihm auch keine Hilfe, auch wenn sie wohl keine Probleme mit seiner dunkelhäutigen Tochter hätte.

So endet Micah mit seiner Tochter bei Micahs Bruder, den er jahrelang nicht gesehen hat. Auch Ezra wurde von ihrem Vater hinausgeworfen, weil er sich als schwul geoutet hat. Ezra und sein Partner Donner nehmen Micah und Bree ohne mit der Wimper zu zucken auf und versuchen dem jungen Mann wieder auf die Beine zu helfen. Dazu gehört auch ein Job.

David Milano staunt nicht schlecht und ist milde gesagt etwas schockiert als sich der Bewerber für die Assistenzjob ausgerechnet als sein Hook-up des vergangenen Wochenendes herausstellt. Doch David erkennt Micahs Notlage. Und egal wie sehr er sich zu dem jüngeren Mann hingezogen fühlt .... Micah braucht den Job und seine Tochter steht an erster Stelle. David überwindet seinen Stolz und stellt seine eigenen Bedürfnisses zurück und Micah erhält die Chance sich zu beweisen.

Für Micah und David ist es ein Spiel mit dem Feuer. Viele Komponenten treffen in dieser Geschichte aufeinander. Leider fehlen mir die ersten drei Teile dieser Reihe von A.M. Arthur. Und so fehlen mir auch einige Informationen über Ezra und seinen Freundeskreis, der auch schnell zu Micahs Ersatzfamilie. Jedoch konnte mir dieses 'Nicht'-Wissen den Spass und die Freude an der Geschichte nicht verderben.

A.M. Arthur hat mich nicht enttäuscht und erzählt diese Geschichte sehr sensibel, warmherzig und auch ein klein wenig kinky. Jedoch nehmen der Sex und auch das Spiel mit der Dominanz gar keinen so großen Raum ein. Viel mehr geht es um zwei verlorene Menschen, die sich finden und zusammen etwas Wundervolles erschaffen. Aber es geht auch sehr viel um Familie und Freundschaften. Um Bindungen, um das Loslassen und um das Erwachsen werden. Wunderbares Buch.

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