Worth the Chance – Kate Hawthorne

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VÖ: 01/2019
Genre: Erotic Romance / BDSM
Seitenanzahl/Print: 298
Serie: Giving Consent (4)

Meine Bewertung:
4 von 5 Regenbögen

Verity Jones mischt Sex und Spiel niemals. Und Verity kann auch mit der Aufmerksamkeit von Aron Hoffman nicht wirklich umgehen. Was genau will der Dom und was soll Verity ihm schon geben können? Verity identifiziert sich als nonbinary und als Switch. Jedoch kann Verity sich nicht vorstellen, dass Aron sich ernsthaft unterwerfen würde.

Dabei unterschätzt Verity den in sich ruhenden und wirklich geduldigen Aron. Er fühlt sich zu Verity hingezogen und will es besser kennenlernen. Doch Verity macht es ihm nicht leicht; hält ihn ständig auf Abstand und doch zieht es ihn immer wieder zu diesem faszinierenden Wesen. Doch Verity ist sehr komplex, schwierig und reagiert oft sehr ambivalent. Damit testet es auch die Geduld des Gegenübers immer wieder aus.

Ich bezeichne Verity weiter als es, denn so sieht Verity sich selbst. Geboren wurde Verity jedoch als Mann und irgendwann im Laufe der Geschichte wurde aus Jamie eben Verity. Und hier fängt die Problematik mit dieser Geschichte auch an. Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, weil ich Verity echt ziemlich cool finde und auch Aron schon in den vorigen Teilen sehr sympathisch war. Daran hat sich auch nichts geändert.

Ja Aron, war ein wenig zu perfekt und geduldig. Aber das kann man dem Helden schon mal verzeihen. Es soll Schlimmeres passieren. Verity hingegen war im eigenen Buch sehr anstrengend, teilweise auch sehr unverständlich in den Handlungen. Viel bleibt einfach vage und schwammig. Als Leser fühlt mich dann schon mal ein wenig zum Narren gehalten.

Obwohl es natürlich zu sexuellen Handlungen kommt und die Autorin das auch sehr schön und behutsam beschriebt, bleibt auch hier ein sehr unbefriedigendes Gefühl - für den Leser - zurück. Es liegt wohl auch daran, dass man bis zum Schluss einfach nicht weiss, was Verity im biologischen Sinne nun wirklich ist. Hat es Geschlechtsorgane und wenn ja, welche? Da kommt einfach der Voyeur in mir durch und man will doch auch als Leser wissen, was genau nun mit Jamie/Verity passiert ist. Und vor allem wann und wie.

Dass sie sich am Ende finden und kriegen ist klar. Die Geschichte hat natürlich ein Happy End. Aber der Weg ist manchmal ein wenig zäh, gelegentlich unbefriedigend und auch aufreibend. Viele Fragen bleiben offen - für mich. Und da diese Reihe nun abgeschlossen ist, wird man wohl auch keine Antworten mehr bekommen.

Schön war es von Veritys Bruder zu lesen. Der ist großartig und Verity absolut ergeben. Nimmt Verity als das was es ist und ist bis in die Knochen loyal. Schön wäre es gewesen, wenn er noch eine Geschichte bekommen würde. Doch das hat die Autorin mehrmals auf Facebook ausgeschlossen und daran wird sie sich wohl - leider - auch halten.

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