Copper Creek – Cate Ashwood

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VÖ: 03/2019
Genre: Contemporary
Serie: Sawyer's Ferry (3)

Meine Bewertung:
5 von 5 Regenbögen

Office-Manager Frankie ist eine richtige Stadtpflanze, die sich eigentlich nur in New York wohlfühlt. Doch nach Monaten der Arbeitslosigkeit und dem Leben bei der Familie seiner Cousine, führt ihn sein Weg ausgerechnet nach Alaska. Dort steht sein bester Freund Holden kurz vor seiner Hochzeit und könnte Hilfe bei der Organisation ebendieser gebrauchen. Frankie muss bei seiner Cousine raus, da diese neuerlich schwanger ist und fügt sich seinem Schicksal.

Sawyer's Ferry ist nun wirklich nicht mit New York zu vergleichen und Frankie wünscht sich schon am ersten Tag zurück in die Großstadt. Doch jetzt ist er schon mal in Alaska und viele Möglichkeiten bleiben ihm nicht. Durch Gage und Holden lernt er den etwas ruppigen Brauereibesitzer Barrett kennen. Frankie kann es nicht lassen den armen Mann immer wieder herauszufordern und zu provozieren.

Barrett weiss nicht so recht was er mit Frankie anfangen soll. Einerseits findet er ihn zimlich lästig, andererseits mag er ihn auch. Irgendwie. Dabei ist Barrett  nicht schwul. Nicht einmal interessiert. Also er glaubt es. Doch Frankie belehrt ihn eines besseren und der rauhbeinige Barrett erlebt mit dem quirligen und immer wieder überraschenden Frankie so manches Abeneteuer. Doch beide Männer wissen, dass ihre Zeit begrenzt ist. Denn Frankie wird nicht in Alaska bleiben und Barrett hat nicht vor seine Heimat zu verlassen.

Frankie ist der absolute Star dieser Geschichte. Sympathisch, witzig, ein bissl schräg und herrlich offenherzig. Das kommt nicht immer gut an und vor allem in so einem verschlafenen Nest wie Sawyer's Ferry macht er sich damit nicht immer Freunde. Barrett hingegen wirkt gediegen, zurückhaltend und ihn umgibt auch immer ein wenig der Hauch von Grantigkeit. Die Mauern von Barrett unterläuft Frankie nicht so leicht. Aber der New Yorker ist ziemlich direkt und nachdrücklich. Am Ende hat Barrett auch gar keine Chance gegen Frankie.

Natürlich läuft nicht alles glatt und die Helden haben ihre Hochs und Tiefs. Aber die Autorin hat es gut gelöst und das Happy End ist zwar schrecklich romantisch, aber nicht unrealistisch. Sie zeichnet die Helden auch sehr gut, lässt sie menscheln und man kann ihr Verhalten und ihre Handlungen gut nachvollziehen. Tolle Fortsetzung und ich freue mich schon wahnsinnig auf den nächsten Teil.

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