More Than Anything – E.M. Denning

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VÖ: 11/2018
Genre: Erotic Romance
Serie: Upstate Education (2)

Meine Bewertung:
5 von 5 Regenbögen

Charles Thurston ist ein berüchtigter Professor mit einer sehr speziellen Neigung. Er mag jüngere Männer und er mag es Verantwortung für sie zu übernehmen. Man kann ihn auch einen typischen Daddy nennen und er schämt sich auch nicht für seine Leidenschaften, die Disziplinierungen und verschiedene Kinks beinhalten. Ein besonderer Mensch in seinem Leben war Eugene, der ihm sehr wichtig war. Doch Eugene konnte nicht alle seine Erwartungen und Bedürfnisse erfüllen.

Dennoch sind die Gefühle füreinander sehr tief. Es ist Liebe und Eugene erkennt, als er wieder in Thurstons Leben ist, dass diese Lücke nur ein dritter Mann füllen kann. Einer, der ihnen beiden gut tut und Eugene hat schon den richtigen Mann im Auge.

Dabei handelt es sich um den jungen Joe. Dieser ist mit dem Studium eben fertig geworden, hat aber keine Ahnung wie er seinen Abschluss richtig nutzen soll. Zudem leidet er unter den vielen Schulden, die er für sein Studium angehäuft hat und an seinen Depressionen. Das Leben erscheint ihm zu schwer, zu belastend und er will niemanden zur Last fallen. Doch Joe droht zu zerbrechen und wünscht sich jemand in seinem Leben, an den er sich lehnen kann. Seine Eltern sind hierbei überhaupt keine Hilfe und Joe getraut sich nicht einmal seinen Freunden von dieser Last zu erzählen.

Thurston muss von Eugene nicht überzeugt werden. Denn Thurston erkennt sehr schnell Joes Zustand und seine Bedürfnisse. Es liegt jedoch an Joe sich auf diese ungewöhnliche Konstellation einzulassen und auf Eugene und Thurston zuzugehen.

Auch diese Geschichte ist wieder sehr speziell. Aber gut speziell. Schon im ersten Buch dieser Reihe hat EM Denning einen ungewöhnlichen und gewöhnungsbedürftigen Kink erzählt. Hier geht es nun über drei Männer, die sehr unterschiedlich sind. Genauso unterschiedlich sind auch ihre Kinks und Sehnsüchte. Thurston ist cool, Eugene ist ein Rabauke und Joe ist unsicher und bedürftig. Er braucht definitiv einen Daddy, er sich um ihn sorgt und ihm Verantwortung abnimmt.

Interessanterweise ist das Buch jedoch kein einziger Porno. Natürlich gibt es viel Sex, sexuelle Andeutungen und Phantasien. Aber Denning lässt ihren Helden wirklich viel Zeit und vor allem Joe wird langsam an diese Lebensweise heran und in den Lifestyle eingeführt. Ausserdem sind da noch die gesellschaftlichen Unterschiede, die für Joe erst überwunden werden müssen.

Thurston ist deutlich älter und auch Eugene ist mindestens 12 Jahre älter als Joe. Sie haben also eine ganz andere Lebenserfahrung, verfügen über Reife und einen ganz anderen gesellschaftlichen Stellenwert. Doch Denning löst auch diese Probleme gut auf; lässt die Helden Lösungen zu diesen Schwierigkeiten finden und thematisiert dabei immer wieder Joes Unsicherheiten und Bedürftigkeit, ohne dabei jedoch unglaubwürdig zu sein.

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