Pretty Boy – K.M. Neuhold

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VÖ: 12/2020
Genre: Erotic Romance / Paranormal
Seitenanzahl/Print: 164
Serie: Perfect Boys (1)

Meine Bewertung:
4 von 5 Regenbögen

Durch sein Geburtsmal gilt der junge Sterling immer schon als Außenseiter. Er musste sich viel Spott anhören und Bösartigkeiten ertragen. Von seinem Vater weiß er nichts und seine Mutter ist eine hoffnungslose Alkoholikerin, die immer wieder verschwindet. Sterling selbst führt ein einsames, trostloses Leben in einem kleinen Kaff im Nirgendwo. Perspektiven hat er keine und auch nur wenig Lebensfreude. Natürlich hat er auch keinen Lover oder Freund. Denn wer will denn schon jemand wie ihn? Doch es gibt jemanden, der ganz eindeutig an ihm interessiert ist. Überraschend taucht dieser gutaussehende Fremde auf. Und unerwartet ist sein Interesse an ihm. Sterling kann damit nicht umgehen.

Doch Barrett hat Geduld und Erfahrung. Der reiche Investor ist nur auf der Durchreise und er landet eher zufällig in Sterlings Bar. Das Geburtsmal kann ihn nicht abschrecken. Denn für Barrett ist Sterling sein Pretty Boy. Jetzt muss er den scheuen, jungen Mann aber auch noch von sich überzeugen und beweisen, dass sein Interesse an ihm ernst ist. Dass man Sterling so schlecht behandelt und er so ein trostloses Leben fristet, aus dem er sich selbst kaum befreien kann, weckt bei Barrett Gefühle und er will Sterling ein bessere Leben - vorzugsweise mit ihm - ermöglichen.

Man könnte den Plot durchaus als eine Art Cinderella-Geschichte einordnen. Auch wenn der Prinz schon ein wenig älter ist und die männliche Cinderella alles andere als makellos ist. Aber sei es drum. Insgesamt war es eine wirklich nette Geschichte, wenn auch der Plot natürlich durchaus vorhersehbar ist. Jedoch zeigt Sterling dann in weiterer Folge, dass er Krallen hat und dass er sich nicht alles gefallen lassen wird. Und er hat seinen Stolz, der ihn zwar nicht von Barrett wegtreibt, jedoch eine gewisse Unabhängigkeit bringt. Sterling ist es gewohnt für sich selbst zu sorgen und er möchte als eigene Persönlichkeit und nicht nur als Toyboy eines reichen Mannes wahrgenommen werden.

Ich fand beide Helden gut gelungen und wirklich liebenswert beschrieben. Perfekt sind sie sicher nicht und manchmal wird man schon zu einem gewissen Augenrollen verleitet. Dennoch war die Geschichte angenehm zu lesen und man muss halt ein wenig über die vorhersehbare Handlung hinweg sehen.

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