Rebel – K.M. Neuhold & Nora Phoenix

Pornodarsteller Rebel hat kein Glück in der Liebe. Aber wer will auch schon mit einem Pornostar zusammen sein? Diese Erfahrung hat er immer wieder gemacht und nun wird er auch noch auf ziemlich demütigende Art und Weise von seinem Fast-Freund entsorgt.

Troy ist der Überbringer der wenig schmeichelhaften Botschaft. Der Student lässt sich bezahlen um Beziehungen zu beenden sprich, er ist der Bote und dabei kommt es immer wieder zu hässlichen Szenen. Aber Troy braucht das Geld um sein Studium zu finanzieren.

Zwischen Troy und Rebel entwickelt sich so etwas wie eine Freundschaft mit besonderen Vorzügen. Sie sind sich sympathisch und die sexuelle Chemie zwischen ihnen passt. Was haben sie also zu verlieren? Denn Troy weiß genau worauf er sich einlässt und hat auch kein Problem mit Rebels Tätigkeiten. Eine Beziehung strebt er sowieso nicht an; Troy hat schlicht auch gar keine Ahnung von Beziehungen und die Erfahrungen seiner Kindheit und Jugend haben ihn sehr vorsichtig werden lassen.

Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht. Für Rebel ist diese Freundschaft ebenfalls zufriedenstellend. Und auch abseits des Bettes kommen sie gut miteinander klar, bauen auch ein gewisses Vertrauensverhältnis auf. Freunde kann man immer brauchen und vor allem solche, die seinen Job nicht verurteilen. Während Troy immer wieder betont, dass sie eben nur Freunde sind, könnte Rebel sich langsam doch mehr vorstellen.

Aber immer wieder kommt er bei Troy an seine Grenzen und als Rebel mit dem Gedanken spielt seine aktive Karriere zu beenden, eskaliert es zwischen Troy und ihm.

Der erste Teil der Ballsy Boys war überraschend unterhaltsam. Ja, man muss sich auf viele Sexszenen einstellen, die jedoch sehr gut geschrieben sind und nie stereotyp wirken. Beide Helden sind sehr sympathisch, amüsant, liebenswürdig und auch nicht perfekt. Rebel ist so ganz anders, als ich erst erwartet habe. Er ist sehr fürsorglich, freundlich, offen und auch verlässlich. Troy macht es ihm nicht immer einfach. Doch Troy ist wie ein scheues Pferd, das erst eingefangen werden muss.

Nebenbei gibt es auch sehr viele Nebenhelden, die alle ihre Geschichte verdienen. Sehr unterschiedliche Persönlichkeiten, die die Geschichte aber sehr bereichert haben. Besonders hervorzuheben sind Rebels Eltern und seine Schwester, die mich sie amüsiert haben.

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