Sunshine & Shadows – K.C. Wells

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VÖ: 09/2020
Genre: Contemporary
Seitenanzahl/Print: 202

Meine Bewertung:
4.5 von 5 Regenbögen

Stephen und Jamie waren in ihrer Kindheit beste Freunde. Doch als Stephens Familie wegzieht, verlieren sie den Kontakt zueinander. Doch dann kehrt Stephen zurück in die alte Heimat. Und sie treffen sich wieder. Unerwartet und bittersüss. Denn sie sind nicht nur erwachsen geworden, sie haben sich natürlich verändert. Vor allem Jamie, der nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt!

Für Stephen ist es ein Schock und er weiss erst nicht so recht, wie er mit Jamies Schicksal umgehen soll. Jamie erscheint ihm viel zu fröhlich und 'normal' zu sein. Und es schockiert Stephen umso mehr, wie selbständig Jamie sein Leben lebt und wie er sein Schicksal eben angenommen hat.

Dabei war es für Jamie nicht so einfach. So jung im Rollstuhl zu landen, war für ihn nicht einfach. Doch seine Familie unterstützt ihn und es hat ihn viel Kraft gekostet seinen Weg zurück ins Leben zu finden. Deswegen hat er auch gar keine Lust auf Mitleid oder Schamgefühl. Jamie hat das Gefühl alles erreichen zu können, doch in der Liebe hatte er bislang kein Glück. Wer will denn schon einen Krüppel?

Jamie ist wirklich bewundernswert. Und auch wenn er ein sehr positiver Charakter ist, so hat er natürlich auch immer wieder mit Hoch und Tiefs zu kämpfen. Nicht alles ist immer schön und toll. Aber er hat eine positive Lebenseinstellung und versucht Schwierigkeiten und Probleme zu bewältigen. Stephen hingegen muss erst lernen mit Jamies Charakterstärke umzugehen. Oft macht er den - nachvollziehbaren - Fehler Jamie zu unterschätzen. Das tun auch Stephens Eltern, die Jamie ebenfalls wiedertrifft.

Der Weg von Freunden zu Liebhabern ist gar nicht so einfach. Stephen muss viel lernen und Jamie braucht viel Geduld. Das bleibt natürlich nicht immer konfliktfrei. Und dann gibt es auch noch Stephens Vergangenheit, die leider immer nur ein wenig angeschnitten wird. Da wird der Leser im Unklaren gelassen und man kann sich nur ein wenig was zusammenreimen. Das war eigentlich der einzige Punkt an dem Buch, der mich etwas gestört hat. Ansonsten hat mir die Geschichte gut gefallen.

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