Until You Say Otherwise – Kate Hawthorne

Werbung


VÖ:
07/20168
Genre: Contemporary / BDSM
Seitenanzahl/Print: 318

Meine Bewertung:
4.5 von 5 Regenbögen

Richard Harrington ist reich und erfolgreich, doch das kann seine Einsamkeit nicht kompensieren. Von Spielchen hat er die Nase voll und es gibt kaum noch Herausforderungen, denen er sich stellen möchte. Da treibt das Schicksal den deutlich jüngeren Sam Sanders vor seine Haustüre. Der stellt sich als Adressendieb heraus und Richard erbarmt sich seiner. Denn Sam ist heimatlos und scheint Hilfe zu benötigen.

Sam ist nicht nur heimatlos, sondern auch ohne Job und am Rande der Verzweiflung. Die Verbindung zu seiner Familie kann man nur noch als vage beschreiben und irgendwie muss er doch wieder auf die Beine kommen. Richards Angebot bei ihm unterzukommen scheint viel zu gut um wahr zu sein. Doch Richard verhält sich ihm gegenüber sehr korrekt und Sam kann gar nicht anders als sich dem Älteren unterzuordnen.

Und Richard erkennt sehr schnell, dass Sam eine devote Natur besitzt. Und der junge Mann weckt sein Interesse. Doch Richard empfindet sich zu alt und er will die Situation nicht ausnutzen. Doch Sam ist neugierig, nachdem er Richards Spielzimmer entdeckt hat und will mehr von Richards Lifestyle wissen.

Was erst nach Daddy-Kink aussieht, stellt sich als sehr emotionaler und wirklich schöner BDSM-Roman heraus. Kate Hawthorne schafft es sehr schnell Sam und Richard in die Herzen ihrer Leser zu schreiben. Richard kennt man bereits aus dem letzten Buch der Autorin. Man ahnt da schon, wie einsam und leer sein Leben ist. Doch da bleibt er noch vage und distanziert.

In Until You Say Otherwise lernt man ihn dann jedoch richtig kennen und auch seine Rolle in Christophers Leben, der seinen Geliebten Anthony verloren hat. Sam hingegen wird neu in dieses Universum eingeführt. Ich mochte ihn sofort. Er ist jung, neugierig, vielleicht ein wenig naiv und doch mutig. Er stellt sich all diesen neuen Herausforderungen und wächst in seine Natur mit jeden Tag hinein.

Obwohl er keine Ahnung vom BDSM-Style hat, vertraut er Richard. Und der enttäuscht ihn auch nicht. Jedoch ist es nicht so einfach für beide Männer sich auch emotional zu öffnen. Sie tragen eine gewisse Last mit sich herum und es braucht Vertrauen sich einander zu öffnen. Und das braucht eben auch Zeit.

Doch diese Zeit nutzt Kate Hawthorne geschickt und konnte mich mit dieser Geschichte fast ganz überzeugen. Es gab ein paar Kleinigkeiten, die mich nicht ganz mitgenommen haben. Aber grundsätzlich hat mir die Geschichte richtig gut gefallen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.