Pixie – K.M. Neuhold & Nora Phoenix

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VÖ: 04/2019
Genre: Erotic Romance
Seitenanzahl/Print: 264
Serie: Ballsy Boys (5)

Meine Bewertung:
5 von 5 Regenbögen

Als Pixie in einer Bar von dem älteren Bear angesprochen wird, glaubt er einen neuen Daddy gefunden zu haben. Allerdings produziert Bear Schwulen-Pornos und möchte den jungen Pixie als Darsteller engagieren. Da das neue Leben in L.A. doch schwieriger verläuft als gedacht, bewirbt sich Pixie und wird prompt ein Teil der Ballsy Boys. Der Inhaber Bear ist ein sehr besorgter und fürsorglicher Mann und die anderen Darsteller machen es Pixie sehr leicht sich einzuleben. Doch insgeheim hat Pixie weiter eine ziemlich große Schwäche für Bear.

Auch Bear hat eine Schwäche für den jungen Mann. Doch mit Mitarbeitern lässt er sich nicht ein und Pixie ist sowieso viel zu jung für ihn. Über zwanzig Jahre trennen sie. Und Bear hat selbst in jungen Jahren einen geliebten Menschen verloren. Diese Erfahrung möchte er niemand in seiner Nähe zumuten. So ist er also ein sehr gewissenhafter und besorgter Chef, der jedoch so manches Geheimnis hütet.

Diese Sache mit Pixie und Bear zieht sich in im Grunde schon seit dem ersten Teil der Reihe wie ein roter Faden. Immer wieder hat der Leser Schnipsel hingeworfen bekommen, die jedoch nicht wirklich Sinn ergeben haben. Im fünften und nun auch letzten Teil der Ballsy Boys kommt nun zusammen, was eben zusammen gehört. Und jetzt ergeben auch viele Bemerkungen, Gesten und eben Vorfälle Sinn. Sie werden in diesem Buch neu beleuchtet und von einer anderen Seite gezeigt.

Eine sehr schöne Geschichte, die mich aber auch sehr zu Tränen gerührt hat. Denn Bears Vergangenheit spielt auch in seine Gegenwart hinein und hinter der coolen Fassade des Produzenten, steckt ein sehr liebenswürdiger, vielschichtiger und mitfühlender Mensch. Bear ist fast zu gut um wahr zu sein. Aber er hat auch seine Fehler und seine Schwächen, die in diesem Buch immer wieder hervortreten. Doch ein geschundenes Herz braucht oft viele Jahre um wieder heil zu werden.

Pixie ist mir bis zu seiner eigenen Geschichte etwas fremd geblieben. Er ist halt wirklich sehr jung und naiv. Damit konnte ich zu Beginn nur wenig anfangen. Aber er macht sich und seine Jugend kann er eben nicht abstreifen. Aber er gibt Bear auch nicht auf, egal wie oft dieser ihn zurückweist.

Eine sehr romantische Geschichte, mit ernsten Untertönen und viel Gefühl. Am Ende kommt es natürlich zu einem großen Showdown mit allen Ballsy Boys. Es ist ein bittersüsses Ende. Aber es ist ein gutes Ende. Denn die Autorinnen haben sich entschieden zum richtigen Zeitpunkt mit dieser Reihe aufzuhören und sie nicht sinnlos in die Länge zu ziehen.

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